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Düren: Fahrzeug der Deutschen Post AG stürzte Böschung hinunter

Nideggen (ots)

Am 16.12.2009, gegen 14:40 Uhr, befuhr ein 54jähriger Mitarbeiter der Deutschen Post AG mit einem Lkw die L 249
aus Nideggen in Rtg. Abenden. In einer Linkskurve verlor der Fahrer des Lkw aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über das
Fahrzeug. Der Lkw brach nach links aus, überfuhr den angrenzenden Geh-/Radweg und brach durch einen Holzzaun. Dahinter ging es ca. 10 m
eine Böschung hinunter. Der Lkw überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde durch die Feuerwehr geborgen und mit
dem Rettungshubschrauber zum Klinikum Aachen verbracht, wo er stationär verblieb.

Der Lkw wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen und sichergestellt.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | News | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wassenberger Rathaus: Ermittlungsverfahren wurde eingestellt

Wassenberg

Das Ermittlungsverfahren gegen die Spitze des Wassenberger Rathauses ist eingestellt worden. Ermittelt wurde wegen Korruptionsverdacht, beziehungsweise Steuerhinterziehung. Die Aachener Staatsanwaltschaft teilte heute (16.12.09) mit das kein hinreichender Tatverdacht festgestellt werden konnte.

Im Verdacht stand ein von einer Wassenberger Firma gezahlter Betrag sei zur Bestechung von Entscheidungsträgern im Wassenberger Rathaus genutzt worden um ein Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Dieser Verdacht hat sich jedoch nicht bestätigt – ebensowenig konnte ein Zusammenhang mit Zahlungen eben dieser Firma ein steuerstrafrechtlicher Sachverhalt Sachverhalt festgestellt werden.

Damit stellte die Staatsanwaltschaft Aachen das Verfahren ein.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Region Heinsberg | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Polizei Grevenbroich sucht vermissten Mann

vermisst

Grevenbroich

Seit Dienstag Abend, 15.12.2009, ca. 18 Uhr, wird der 50-jährige Peter W. aus Grevenbroich vermisst.
Sein Pkw BMW 316i, schwarz, Neusser Kennzeichen, wurde an einem Parkplatz am Berufsbildungszentrum Grevenbroich, Nähe Waldgebiet „Bend“, verlassen aufgefunden.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt (15.45 Uhr am 16.12.) fehlt trotz umfangreicher polizeilicher Suchmaßnahmen, in die auch ein Hubschrauber mit einbezogen wurde, jede Spur von dem Vermissten. Eine Suizidgefährdung ist nicht auszuschließen.

Personenbeschreibung: altersgemäßes Aussehen, ca. 175 m groß, ca. 90 kg schwer, deutlicher Bauchansatz, kurzes, dunkelblondes/braunes Haar,
bekleidet mit brauner Lederjacke und dunkelgrauer/schwarzer Jeanshose.

Die Polizei sucht weiter mit strakten Kräften nach dem Vermissten und konzentriert sich am Nachmittag auf das “Bendgebiet”.

Wer Angaben zum Verbleib des Vermissten seit Dienstag Abend, 15.12.09, machen kann, wird um einen Anruf bei der Polizei, 02131/3000, gebeten.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Fahndung | , | Hinterlasse einen Kommentar

Businesstreff „reden mit essen“ wieder im Colosseum Theater

KellerBusinesstreff „reden mit essen“ wieder im Colosseum Theater

Weiter facettenreiche Lebensqualität

“reden mit essen” – über und mit der Kulturhauptstadt 2010. Seit Februar 2005 ist das zehnmal im Jahr der Titel für den angesagten Business- und Medientreff im Foyer des Colosseum Theaters der Metropole. Auch am Dienstag, 15. Dezember, war das renommierte Musicalhaus wieder Terrain für eine neue kreative Runde von Journalisten, Fernsehschaffenden, Unternehmern, Künstlern, Politikern, Werbenden und Sportlern des Ruhrgebiets.

Außergewöhnliche Atmosphäre als Basis für inspirierende Gespräche – man traf sich am üppigen Buffet oder auch in der Raucher-Lounge. Alles pulsierend sowie branchenübergreifend und eingeladen durch die Firmengruppen SIGNA Property Funds Deutschland und VVA Kommunikation in Kooperation mit der RUHR.2010 GmbH.

In diesem würdigen Rahmen machten sich die Gäste wieder selbst zum Programm, wie immer entstand ein interessantes Podium für Netzwerker, wie immer mehr als ein Szenetreff, sondern mittlerweile eine ungemein beliebte Institution, monatlich selbstverständlich verankert in den Terminkalendern. Diesmal zum Jahresausklang 2009: Man gönnte sich einen Rückblick und diskutierte über kommende Entwicklungen 2010.

Kontakte wurden gepflegt, der „kleine Dienstweg“ beschritten. Mögliche Geschäfte sind nicht der Hauptbeweggrund, das ist auch ein Stück Lebensqualität und Nachhaltigkeit. Mit allen Facetten. Jeder Teilnehmer präsentiert sich als Modul der Metropole Ruhr, jeder ist ein kleiner oder größerer Lokal-Patriot der Ruhr-Region, der größten Stadt der Bundesrepublik, deren Kulturangebot nicht schlechter ist als das der Hauptstadt Berlin und in der Essen eine Schlüsselfunktion zukommt. Alles auf dem Weg in Richtung 2010, ein gelebter Vorgeschmack auf ein spannungsreiches Programm mit Kunst, Theater, medialer Kreativität, Oper, Industrie, Sport – die Metropole Ruhr lässt sich entdecken. “Das Ruhrgebiet atmet nicht mehr Staub, sondern Zukunft” resümierte der Schriftsteller Adolf Muschg als Vorsitzender der nationalen Kulturhauptstadt-Jury im Rahmen der damaligen Ausscheidung verwundert – und darf sich bestätigt fühlen. Die Kommission der Europäischen Union wurde durch das Konzept vom „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ nicht zu Unrecht überzeugt.

So auch die kollektive Meinung bei „reden mit essen“. So viele Kontakte sind sonst das Ergebnis von vielen Abenden. Jeder gestaltet die modifizierende Wahrnehmung des Ruhrgebiets. Ehemals war Kohle und Stahl das charakteristische Merkmal – jetzt ist es Kultur, sind es vielfältige, kreative Ideen und eine Allianz von unterschiedlichsten Medien. Beispielhaft beim traditionellen und illustren Forum, das „reden mit essen“ bot und in der Zukunft natürlich weiter bieten wird.

Interview mit Ex-Schwimmweltmeister Christian Keller bei „reden mit essen“

Der Blick über den Tellerrand

Beim exklusiven Business- und Medientreff “reden mit essen” im Colosseum Theater der Kulturhauptstadt Essen, bei dem sich monatlich Journalisten, Fernsehschaffende, Unternehmer, Künstler, Werbende, Politiker und Sportler des Ruhrgebietes zusammenfinden, trafen wir Ex-Schwimmweltmeister Christian Keller zu einem Interview zu sehr aktuellen Themen.

Christian Keller, abseits der Kulturhauptstadt-Emotionen – welchem Sportereignis fiebern Sie 2010 entgegen?

Der Kurzbahn-Schwimm-Weltmeisterschaft im Dezember in Dubai und der Europameisterschaft in Budapest im August. Das sind die Großereignisse, bei denen Britta Steffen und Paul Biedermann wieder nach Medaillen greifen. In Budapest bin ich als ZDF-Co-Kommentator dabei, das sind besondere Momente für mich. Natürlich kommt dann noch die Fußball-WM in Südafrika, ich hoffe, dass Deutschland diesmal über den dritten Platz hinaus kommt.

Im Schwimmen werden jetzt alle Rekorde, die mit der zweiten “Anzughaut” geschwommen wurden, auf Eis gelegt – gut so?

Ja, dann geht es tatsächlich um Technik, um schwimmerisches Können, um Trainingsinhalte und Taktik. Bei den Anzügen ist es so, dass man aufgrund dieser tragenden Funktion ein Rennen ganz anders bestreiten kann. Auch Athleten, die technisch nicht so versiert sind, haben Chancen, nach vorne zu kommen. Mit den Rekorden sollte sich der internationale Schwimmverband …

… die Fédération Internationale de Natation (FINA) …

etwas einfallen lassen. Alle Zeiten, die zuletzt geschwommen wurden, sind vielleicht Rekorde für die Ewigkeit. Die FINA sollte eine Eliminierung der Weltrekordzeiten ab dem 1. Februar 2009 vornehmen oder die Anzüge zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht wieder zulassen.

Ein Paul Biedermann wird nicht nur durch diesen Anzug so enorm schnell sein – oder?

Wenn Paul den Anzug ins Wasser schmeißt, dann schwimmt das Ding nicht von alleine. Er wird aber ohne den Anzug zwei bis vier Sekunden von seinen Bestzeiten entfernt sein. Ich bin gespannt, wie sich das vor allen Dingen im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 in London entwickelt.

Man sah Sie wieder schwer aktiv im Wasser.

Ich habe ein zeitlich befristetes Comeback durchgeführt. Daraufhin habe ich in den letzten acht Wochen intensiv gearbeitet. Nach meinem Hochleistungssport hörte ich nicht auf, schwimme jeden Tag vor der Arbeit von 7.00 bis 7.30 Uhr 2000 Meter. Dann habe ich mit der ersten Mannschaft der SG Essen trainiert, absolvierte viele Rennen gegen Youngster, die mich herausforderten. Coach Henning Lambertz sah meine Fitness, wir versuchten, zusammen Deutscher Kurzbahn-Meister zu werden.

Der Vizetitel sprang heraus.

Champion SV Würzburg verstärkte sich mit Thomas Rupprath, der Mann ist auf der Kurzbahn eine Ikone und ein Weltklasseschwimmer. Dazu kamen bei uns krankheitsbedingte Ausfälle. Die Silbermedaille war für mich noch einmal ein Kick. Über 100 Meter Schmetterling schwamm ich fast Bestzeit. Es war für mich aber auch ein Zeichen, dass ich zur richtigen Zeit aufhörte. Die Entbehrungen und disziplinarischen Trainingsmaßnahmen waren hart, mit fast 37 Jahren hat man andere Prioritäten.

Verfolgen Sie die Diskussion im Fall der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein?

Natürlich sehe mit großem Interesse, wie sich ein solcher Indizienprozess entwickelt, jemand in diesem Ablauf gesperrt wird. Es ist allgemein bekannt, dass man an Schwellen herangedopt werden kann, ohne, dass man positiv getestet wird. Wenn das bei Claudia der Fall sein sollte, fände ich das dramatisch. Ich glaube, der deutsche Sport ist insgesamt nicht komplett sauber. Wir haben ein flächendeckendes Kontrollsystem und exzellente Verfahren, aber es gibt Mechanismen, die es einem erlauben, verbotene Stimulanzien zu sich zu nehmen, ohne dass es auffällt. Die Hintermänner, die dafür Sorge tragen, dass man nicht positiv getestet wird, dass die Mittelbeschaffung klappt, müssen ganz hart strafrechtlich verfolgt werden. Der überführte Athlet sollte lebenslang gesperrt werden.

Wäre ein “Hype” um einen Tiger Woods auch in Deutschland möglich?

Man sieht es an Boris Becker, es war ein Hype da. Seine Tochter Anna wird ja immer noch in den Medien, mehr oder weniger freiwillig, gezeigt. Aber Boris wurde nicht so derart abgestraft wie Woods. Er ist ein Wunder-Golfer, das ist offensichtlich eine Gratwanderung zwischen Genie und Wahnsinn. Ich hoffe, er kommt in den Sport zurück und hat dann sein Privatleben geordnet.

Wenn Sie sich an das öffentliche Interesse am Fall Robert Enke entsinnen. Wie viel ehrliche Nachhaltigkeit war dabei und wie groß war die Heuchelei, wenn man jetzt berücksichtigt, was beim VfB Stuttgart oder aktuell beim 1.FC Nürnberg passiert?

Es war dramatisch, dass ein Akteur wie Enke nicht den Versuch unternehmen konnte, sich zu outen. Er wollte das saubere Bild des erfolgreichen Torhüters präsentieren. Für mich war mein Privatleben immer das Wichtigste, dafür hätte ich meine Karriere auch an den Nagel gehängt. Dass sein Tod eine Welle von Solidarbekundungen ausgelöst hat und der Fußball eine Woche still stand, hat nicht dazu geführt, dass sogenannte Fans sich therapierten. Für die beginnt der Alltag bei jedem Spieltag neu. Erschreckend ist, dass eine Anzahl von Menschen den Fußball für ihren Aggressionsabbau missbraucht, die gehören nicht ins Stadion. Man muss aufmerksam differenzieren zwischen den Menschen, die aus dem Fall Enke lernten und den Unverbesserlichen, die man aus den Fußballstadien entfernen muss.

Stichwort Bildungsdebatte in Deutschland, die Studenten sind auf der Straße und Besetzen die Hörsäle. Wie ist Ihre Meinung?

Man hört über überfüllte Hörsäle und Professoren, die überschaubar motiviert sind. Studiengebühren kommen dazu. Ein Student muss, wenn er nicht gerade zu hause wohnt, für sich selbst sorgen. Das ist ein hartes Brot. Wenn man aber einmal in die USA schaut, ist das Standard, dort kosten Studiengänge im Jahr 30000 bis 35000 US-Dollar. Vielleicht kommt irgendwann der Punkt, dass auch die Schule Geld kostet. Ich kann die Studenten verstehen, es geht auch um Inhalte des Bachelor-Abschlusses und um vernünftige Auseinandersetzung.

Kulturhauptstadt heißt auch gelebte Toleranz im Herzen Europas – wenn Sie z.B. das Minarettverbot in der Schweiz und die nun auch in Deutschland angekommene Diskussion verfolgen – welche Meinung haben Sie?

Der souveräne Volksentscheid in der Schweiz ist bedenklich. Vielleicht wurde dort verglichen, wie schwer es ist, als Christ in der Türkei zu leben. Ich glaube schon, dass es dort ein Missverhältnis gibt zu bestehenden Kirchen. Es wäre schön, wenn auch dort eine Liberalisierung möglich wäre. Aber man schafft nur Vertrauen durch Integration. Die Kulturhauptstadt 2010 symbolisiert die große Chance für eine multikulturelle Gesellschaft, das Ruhrgebiet ist ein großer Schmelztiegel, eine super Visitenkarte. Ich bin stolz, als Volunteer dabei zu sein.

Bundeswehr in Afghanistan – die Debatte wird immer schärfer. Wie ist Ihre Meinung?

Als ich 1993 bei der Bundeswehr war, war das eher eine Verteidigungsarmee. Mittlerweile gibt es internationale Verpflichtungen. In Afghanistan herrscht Krieg, wer so naiv war, zu glauben, dort kämen keine Menschen zu Schaden, der hat sich mit der Thematik nicht beschäftigt. Ich drücke Karl-Theodor zu Guttenberg die Daumen, dass er aus dieser Debatte gestärkt hervor geht. Innenpolitisch versucht die Sozialdemokratie, ihn zu schwächen. Er hat Sympathiewerte, ist nicht nur als Wirtschaftsminister kompetent, sondern auch jetzt als Verteidigungsminister.

Klimagipfel in Kopenhagen – wie verfolgen Sie die Diskussion?

Gut, dass sich die Amerikaner durch Präsident Barack Obama einbinden. Auch Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger war da. Die Lage ist alarmierend, es ist höchste Zeit, dass etwas passiert. Das kann aber jeder Einzelne durch ein bewusstes Leben machen, bei jedem fängt der Klimagipfel an, den hat jeder auch zuhause.


Sie sind selbst “Banker” bei der Weberbank in Essen. Wie viele Finanzkrisen-Diskussion mussten Sie in der Vergangenheit führen?


Ich selbst hatte diesbezüglich keine unangenehmen Gespräche, wir beraten den Kunden offen, transparent, nachhaltig und ehrlich. Lehman-Brothers-Zertifikate hatten wir nicht. Wir wollen die Risikovermeidung für den Kunden, verfolgen eine konservative Anlagestrategie. Es wird in der Diskussion nicht unterschieden zwischen dem Bankangestellten an der Kasse, dem Investmentbanker oder Privat-Banker, alle sind schlecht. Das ist schade und nicht vertrauensbildend.

BU:
Christian Keller bei der Networking-Veranstaltung „Reden mit Essen“.

Zur Person
Christian Keller nahm als Schwimmer an vier Olympischen Spielen teil. Beim „Ringe-Fest“ 1996 in Atlanta gewann der 37-Jährige Bronze über 4×200 Meter Freistil. Die Liste der Erfolge des Athleten der SG Essen ist beeindruckend lang. Insgesamt gewann der Vater einer Tochter von 1991 bis 2004 35 nationale Meistertitel, neun über 200-Meter-Lagen, fünf über 100 Meter Schmetterling. Bei der Europameisterschaft 1991 gewann er Bronze über 4×200 Meter Freistil. Bei der EM 1993 holte er Silber über 4×200 Meter Freistil und Bronze über 200 Meter Lagen. Im gleichen Jahr gewann er bei der Kurzbahn-WM über 200-Meter Lagen den Titel, dazu auch Silber über 200 Meter Schmetterling und 4×200-Meter Freistil. Bei der WM 1994 holte er eine Bronzemedaille über 4×200-Meter. 1995 triumphierte er bei der EM über 4×200-Meter, dazu kam Bronze über 200 Meter Lagen. Bei der EM 1997 holte Keller Bronze über 4×200 Meter Freistil, bei der EM 1999 Gold über 4×200 Meter Freistil, Silber über 4×100 Meter Lagen und Bronze über 4×100 Meter Freistil. Auch die EM 2000 war erfolgreich: Silber über 200 Meter Lagen und Silber über 4×200 Meter Freistil. Bei seiner Abschluss-WM 2003 gewann er Bronze über 4×200 Meter Freistil. Außerdem kann der Bankkaufmann auf Weltcupsiege 1993, 1994, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001 und 2004 verweisen. Keller wurde durch Bundespräsident Professor Dr. Roman Herzog und Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl das „Silberne Lorbeerblatt“ verliehen. Er arbeitet als Private Banker bei der Weberbank Actiengesellschaft in Essen und steht dem ZDF als TV-Schwimmexperte zur Verfügung. Des Weiteren hat er den Marathonlauf für sich entdeckt.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Allgemeines | , | Hinterlasse einen Kommentar

Simmerath: Pkw kollidiert mit Traktoranhänger

Simmerath (ots)

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der Jägerhausstraße wurden ein Traktorfahrer leicht, ein Autofahrer
und seine Beifahrerin dagegen schwer verletzt. Die beiden mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der 86-jährige Autofahrer aus Aachen war gegen 19.30 Uhr auf den vor ihm fahrenden Traktor mit Anhänger aufgefahren. Durch die Wucht
des Aufpralls kippte der Pkw auf die Seite, rutschte so mehrere Meter um dann wieder auf allen Rädern zum Stillstand zu kommen.

Der Senior gab an, der Anhänger sei ohne Licht gefahren und nicht zu sehen gewesen. Der Traktorfahrer bestreitet dies und gibt an, das
Licht sei in Ordnung und eingeschaltet gewesen. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

Der Sachschaden liegt bei ca. 10.000 Euro.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Region Aachen | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreis Heinsberg: Einbruch, Diebstahl und Unfall

Hückelhoven – Heinsberger Polizei überführt jugendliche Täterbande –

Mehrfach berichteten wir in der Vergangenheit von Straftaten rund um die Haupt- und Realschule in Ratheim. Fenster wurden eingeschlagen und Türen aufgebrochen. Schränke und Schreibtische wurden gewaltsam geöffnet, Mobiliar beschädigt, Wände beschmiert und sogar zwei Jacken in Brand gesetzt. Nur einem Zufall war es zu verdanken, dass das Schulgebäude nicht in Flammen aufging.
Die intensive Ermittlungsarbeit der Heinsberger Polizei führte nun zum Erfolg. Vier 14- bis 16-jährige Jugendliche aus Hückelhoven gerieten nun ins Visier der Ermittler. Ein 16-Jähriger hat-te die Taten bereits nach kurzer Zeit gestanden und drei Mittäter benannt. Diese Drei bestritten zunächst jede Tatbeteiligung. Die Spurenlage war jedoch eindeutig, so dass als sicher gilt, dass sie zur Täterbande gehören. Ein Laptop, das bereits im September aus einem Büroraum der Schule gestohlen worden war, tauchte nun bei einer Durchsuchung wieder auf. Es konnte der Schule wieder zurück gegeben werden.

Erkelenz – vier jugendliche Straßenräuber festgenommen –

Dem schnellen Fahndungserfolg der Polizei Erkelenz ist es zu verdanken, dass eine Raubstraftat innerhalb weniger Stunden aufgeklärt werden konnte.
Am 15. Dezember, um 06.30 Uhr, wurde ein 15-jähriger Schüler Opfer eines Raubüberfalls. Der Jugendliche stand an der Bushaltestelle in Immerath, als er von vier jungen Männern im Alter zwischen 15 bis 20 Jahre, erpresst wurde. Dem Schüler wurden die Geldbörse und das Handy geraubt. Anschließend wurde das Opfer gezwungen, an einem nahe gelegenen Geldau-tomaten sein Konto leer zu räumen. Das Geld nahm der 20-jährige Haupttäter an sich.
Mit einem Taxi flüchteten die Täter in Richtung Erkelenz. Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei führte zu einer Erkelenzer Wohnung, wo alle vier Tatverdächtigen angetroffen und fest-genommen werden konnten.
Der 20-jährige Drahtzieher, ein der Polizei seit Jahren bekannter Drogenkonsument, wurde in Untersuchungshaft genommen. Er sowie seine drei jugendlichen Mittäter aus Erkelenz werden mit empfindlichen Strafen zu rechnen haben.

Übach-Palenberg – „höflicher“ Tankstellenräuber

Ein ungewöhnlich höflicher auftretender Tankstellenräuber überfiel am Abend des 15. Dezember die Esso-Tankstelle an der Roermonder Straße in Boscheln. Gegen 20.15 Uhr betrat der Unbekannte unmaskiert das Ladenlokal. Mit den Worten, „ich hätte gerne das ganze Geld“, zwang er die Kassiererin, die Tageseinnahme der Kasse in eine Plastiktüte zu stecken. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, holte der Unbekannte ein Taschenmesser hervor und bedrohte damit sein Opfer. Nachdem die Angestellte die Tüte mit dem Geld übergeben hatte, flüchtete der Täter zu Fuß über die Roermonder Straße in Richtung Merkstein. Seitdem fehlt vom ihm jede Spur.
Der Gesuchte ist 20 bis 25 Jahre, ca. 185 cm groß und von normaler Statur. Auffallend war seine kantige Nase. Er trug eine eng anliegende, schwarze Bomberjacke mit Strickkragen, eine schwarze Wollmütze mit zwei kleinen weiße Emblemen und schwarze Wollhandschuhe, wobei ein Handschuh am Daumen ein Loch hatte, so dass ein Daumen sichtbar war.
Um Hinweise bittet das Kriminalkommissariat 21 in Heinsberg (02451 920 0).

Hückelhoven – Besitzer von kinderpornografischem Material dingfest gemacht

Nach intensiven Ermittlungen ging der Polizei nun ein 54-jähriger Mann aus Hückelhoven ins Netz. In seiner Wohnung fanden die Ermittler mehrere hundert Bild- und Videodateien mit kinderpornografischem Inhalt. Der Mann pflegte bundesweit Kontakt zu mehreren Internetnutzern, mit denen er kinderpornografisches Bild- und Videomaterial tauschte. Darunter befand sich auch ein 46-Jähriger, ebenfalls aus Hückelhoven.
Neben dem eingeleiteten Strafverfahren gegen den 54-Jährigen werden die Ermittlungen nun auf die Kontaktpersonen des Hauptverdächtigen ausgedehnt.

Geilenkirchen – Einbrecher schlagen gleich zwei Mal zu

In unmittelbarer Nachbarschaft schlugen unbekannte Einbrecher in den frühen Abendstunden des 15. Dezember gleich zwei Mal zu. In Immendorf auf dem Flovericher Weg drangen die Diebe in zwei Wohnhäuser jeweils durch die hintere Küchentür ein. Zuvor hatten sie in beiden Fällen erfolglos versucht, ein Fenster aufzuhebeln.
Zur Beute der Langfinger zählten Bargeld, Schmuck, ein Camcorder und ein Discman.

Geilenkirchen – weiterhin dringend Zeugen zum Unglückssturz gesucht –

Leider hat sich der Gesundheitszustand des jungen Mannes, der am 5. Dezember durch die Lichtkuppel eines Einkaufsmarktes in Lindern sechs Meter in die Tiefe stürzte, nicht verbessert. Er ist auch weiterhin nicht vernehmungsfähig und deswegen gestalten sich die Ermittlungen zur Unfallursache schwierig. Um die Stunden vor dem Unfall rekonstruieren zu können, sucht die Polizei dringend Zeugen, die den Mann in Himmerich nach Verlassen der Diskothek gesehen haben. Von einem Taxi hat er zum Bahnhof nach Lindern bringen lassen. Deshalb werden eventuelle Mitreisende im Taxi sowie der Taxifahrer gebeten, sich zu melden. Wer hat den Ver-unglückten anschließend am Bahnhof oder im Ort Lindern gesehen oder ihn gar gesprochen? Jeder kleine Hinweis, mag er auch noch so belanglos erscheinen, kann der Polizei weiterhelfen. Hinweise bitte an das Kommissariat 11/31 in Heinsberg, Tel.: 02452 920 0.

Gangelt-Hastenrath – altes Bauernhaus stand in Flammen

Ein altes Bauernhaus in der Ortsmitte Hastenraths wurde in der Nacht zum 16. Dezember durch einen Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. Um 01.48 Uhr heulten die Sirenen und mehrerer Feuerwehr-Löschgruppen rückten aus. Die Brandschäden an dem Haus an der Hoferstraße, der Ortsdurchfahrt von Hastenrath, waren nach den Löscharbeiten so groß, dass das Haus unbewohnbar ist. Als der Brand ausbrach, befanden sich keine Menschen im Gebäude, auch sonst wurde glücklicherweise niemand verletzt.
Brandermittler der Heinsberger Polizei erforschen zur Zeit die Brandursache.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Region Heinsberg | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bochum: Baumarkt überfallen – SEK angefordert

Bochum

Heute morgen gegen sieben Uhr haben zwei bislang unbekannte Täter eine Angestellte eines Praktiker Baumarktes abgepasst und mit Ihr das Gebäude betreten. In einem für die Angestellte günstigen Augenblick konnte die Frau den Unbekannten entkommen und die Polizei alamieren. Es wurde ein SEK angefordert das den Baumarkt umstellte und durchsuchte. Diese Maßnahme dauerte etwa 3 Stunden als dann fest stand das sich die Täter bereits vom Tatort enfernt und geflohen war.

Über die Höhe der Beute oder das was die Unbekannten mitgenommen haben ist noch nichts bekannt.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | News | , , | 1 Kommentar

Mönchengladbach: Glühwein verspätet ausgeliefert

Mönchengladbach-Neuwerk (ots)

Die Fahrt eines mit 17 Paletten Glühwein beladenen Sattelschleppers fand heute Morgen auf der L 390
ihr Ende.
Polizisten der Verkehrsüberwachung stellten bei der Kontrolle des 47jährigen Berufskraftfahrers fest, dass er die täglich
vorgeschriebenen 9 Stunden Ruhezeit in diesem Monat an kaum einem Tag eingehalten hatte.
So saß der Mann beispielsweise am 3.Dezember über 24 Stunden hinter dem Lenker seines Vierzigtonners. In der letzten Nacht war er schon
seit 01.00 Uhr unterwegs, ohne zuvor die vorgeschriebene Ruhezeit eingehalten zu haben.
Der Fahrer konnte seinen LKW auf dem Gelände einer nahe gelegenen Spedition abstellen und dort erstmal ausreichend Schlaf nachholen.
Danach kann er seine Route fortsetzen, den Glühwein abladen, im Ruhrgebiet neue Ladung aufnehmen, um anschließend nach Leipzig zu
fahren.
Neben 2.800 EUR für den Fahrer fallen für die Verantwortlichen in der ostdeutschen Spedition ca. 8.500EUR Bußgeld an.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Region Mönchengladbach | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Aachen: Auf Streifenwagen getrommelt

Aachen (ots)

Ein Kölner hat am Dienstagnachmittag am Rande des Aachener Weihnachtsmarktes einmal kurz für Aufregung gesorgt.

Dem Mann hatte man im dortigen Trubel das Portmonee gestohlen. Als der 53-Jährige darauf hin die Polizei alarmierte, dauerte ihm das
Erscheinen der Gesetzeshüter offenbar zu lange. Sein Unbehagen ließ er fortan an einen am Markt geparkten Streifenwagen aus. Die Beamten,
gerade von einer Fußstreife zurückgekehrt, sahen wie der Mann “wie von Sinnen” auf Dach und Motorhaube des Streifenwagens
herumtrommelte. Nicht ohne Folgen: So manche Delle ließ die Percussioneinlage am blau-silbernen Gefährt zurück.

Zur Rede gestellt, gab der Kölner an, er habe seinen Unmut über den Diebstahl heraus lassen müssen. Dies sei seine Art der
Stressbewältigung.

Da wirkten die 2,4 Promille im folgenden Alkoholtest nicht gerade stressmindernd.
Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein.

Übrigens: Ein Notruf wegen eines Portmoneediebstahls war am Nachmittag nicht bei der Leitstelle eingegangen. Es blieb ungeklärt,
wem der Kölner am Telefon seine Leidensgeschichte dargelegt hatte.

Folglich war die ganze Aufregung zwar nicht umsonst aber vergeblich!

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Region Aachen | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreis Viersen: Einbruch und Diebstahl

Alarmanlage vertreibt Tankstelleneinbrecher

Nettetal-Leuth (ots)

Dank der Alarmanlage flohen Einbrecher am Mittwoch, um 02:40 Uhr, von einer Tankstelle an der Geldrische
Straße. Die Diebe hatten mit einem unbekannten Gegenstand die Scheibe zum Verkaufsraum eingeschlagen. Die Polizei vermutet, dass die
Einbrecher durch die auslösende Alarmanlage vertrieben wurden. Der Verkaufsraum wurde nicht betreten.

Tageswohnungseinbrecher blieben ohne Beute

Viersen-Süchteln (ots)

Nach bisherigen Feststellungen verließen Tageswohnungseinbrecher ein Einfamilienhaus auf der Straße Am
Spuekpäsch ohne Beute. Der oder die Täter waren am Dienstag, zwischen 14:00 Uhr und 19:45 Uhr, durch den Garten an die Rückseite des Hauses
gelangt. Hier hebelten sie eine Terrassentür auf und durchsuchten alle Räume und Behältnisse

Tageswohnungseinbruch

Brüggen (ots)

Einige hundert Euro Bargeld sowie Schmuck von noch nicht bezifferbarem Wert erbeuteten Einbrecher in einem
Einfamilienhaus auf der Straße In der Haag. Die Diebe hatten am Dienstag, zwischen 17:15 Uhr und 18:10 Uhr, ein rückwärtiges Fenster
aufgehebelt und alle Räumlichkeiten durchsucht.
Die Tatsache, dass eine nur knapp einstündige Abwesenheit der Bewohner für einen Einbruch ausgenutzt wird, erhärtet den Verdacht,
dass Einbrecher günstige Tatgelegenheiten ausbaldowern und sich folglich eine geraume Zeit in den betroffenen Wohngebieten aufhalten
dürften. Wenn die Nachbarn zu tatkritischen Zeiten in der abendlichen Dämmerung ein Auge auf ihre Nachbarn werfen und auch die Bewohner
beim Verlassen ihrer Häuser auf fremde Fahrzeuge und Personen in ihrem Wohnumfeld achten, erhöht dies deutlich die Sicherheit im
Wohnumfeld und zudem die Möglichkeiten der Tataufklärung für die Polizei

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Region Viersen | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreis Düren: Unfall, Einbruch und Diebstahl

Computer und Bargeld aus Büros entwendet

Aldenhoven/Vettweiß (ots)

Zweimal wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Einbrüche in kirchliche Einrichtungen verübt.
Die Polizei hat vor Ort die Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen.

In das Gemeindebüro der evangelischen Kirchengemeinde Aldenhoven gelangten der oder die Eindringlinge bis zum Mittwochmorgen durch das
Einschlagen einer Fensterscheibe. Im Innenraum entwendeten sie gezielt einen auf dem Schreibtisch stehenden Computer.

Einen Tresor fanden Diebe im Büro der katholischen Pfarrgemeinde in der Ortschaft Sievernich in der Tatnacht vor. Es gelang ihnen, das
Behältnis gewaltsam zu öffnen und daraus das Bargeld zu stehlen.

Einbruch in Drogeriemarkt

Nörvenich (ots)

Bei einem Einbruch in ein Geschäft in der Nacht zum Mittwoch erlangten bisher noch nicht bekannte Täter Waren im Wert
von mehreren tausend Euro.

Am Morgen stellten Angestellte der Warenhauskette fest, dass ungebetener Besuch über Nacht im Laden gewesen war. Die hinzu
gerufenen Beamte des Kriminaldauerdienstes fanden Spuren vor, wonach die Diebe durch das Aufhebeln eines Fensters in das Büro des Gebäudes
eingedrungen waren. Im Verkaufsraum eigneten sie sich eine unbestimmte Menge an Zigaretten, Rasierklingen und anderen
Gebrauchsgegenständen an, womit sie danach den Tatort wieder verließen.

Rollerfahrer wurde übersehen

Kreuzau (ots)

Am Dienstagnachmittag wurde in Winden ein Rollerfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Auto glücklicherweise
nur leicht verletzt. Der 18-jährige Fahrer aus Kreuzau wollte später selbstständig das Krankenhaus zur Behandlung aufsuchen.

Um 17.15 Uhr befuhr ein 76 Jahre alter Pkw-Fahrer aus Kreuzau die Straße “Zum Alten Wehr” in Fahrtrichtung Maubacher Straße, die er
geradeaus in Richtung Brunnenweg überqueren wollte. Nachdem er zunächst an der Einmündung angehalten halte, um sich zu vergewissern,
fuhr er dennoch in den Kreuzungsbereich ein, wo er mit dem aus seiner Sicht von rechts kommenden und bevorrechtigten Mopedfahrer zusammen
prallte. Der dabei an beiden Fahrzeugen entstandene Sachschaden wird auf jeweils 1.000 Euro geschätzt.

Wie der 76-Jährige bei der Unfallaufnahme mitteilte, hatte er in der Dunkelheit lediglich den hinter dem Zweiradfahrer in noch
ausreichender Entfernung heran kommenden Pkw wahrgenommen.

Raub auf Spielhalle

Düren (ots)

In der Nacht zum Mittwoch überfiel ein bislang unbekannter Täter eine Spielhalle im Stadtteil Gürzenich. Seine Beute
bestand aus mehreren hundert Euro, die sich aus verschiedenen Geldscheinen und aus Münzgeld zusammen setzt.

Gegen 00.45 war der mit einer Wollmütze maskierte Mann durch den Haupteingang in die Spielhalle in der Schillingsstraße gelangt und
hatte die dort tätige Beschäftigte mit einer silberfarbenen Faustfeuerwaffe bedroht. Gleichzeitig forderte er von ihr die
Herausgabe von Bargeld. Während der Übergabe des Geldes, das der Täter in eine von ihm mitgeführte Jutetasche steckte, gelang es der
Frau, ihm Pfefferspray ins Gesicht zu sprühen, so dass die Person möglicherweise Verletzungen davon getragen hat.

Bei der anschließenden Flucht des Unbekannten rannte dieser über einen Parkplatz, sprang über einen Bach und entfernte sich
schließlich in Richtung der Straße “Neue Aue”.

Die Polizei leitete unmittelbar nach Bekanntwerden des Überfalls eine Fahndung nach dem Flüchtigen ein, bei der auch ein
Polizeihubschrauber zum Einsatz kam.

Der Räuber, der mit ausländischem Akzent gesprochen hat, wird von der Angestellten und zwei zur Tatzeit in der Spielhalle aufhältigen
Kunden als mindestens 30 Jahre alt, etwa 175 cm bis 180 cm groß und normaler Statur beschrieben. Er war mit einer schwarzen Wollmütze mit
Sehschlitzen, einer schwarzen Baseballjacke mit grauen Ärmeln und
Kapuze sowie einer Beschriftung auf dem Rücken, beigefarbenen Lederhandschuhen, einer schwarzen Hose sowie schwarzen Turnschuhen
mit hellen Sohlen bekleidet.
Wer sachdienliche Hinweise abgeben kann, wird gebeten, sich an die Einsatzleitstelle der Polizei in Düren unter Telefon 0 24 21/949-2425
zu wenden.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Region Düren | , , , | 1 Kommentar

Mönchengladbach: Fahndung nach Räuber mit Phantombild

Fahndung

Mönchengladbach-Odenkirchen (ots)

Am vergangenen Freitag überfiel ein bewaffneter Räuber gegen 16:50 Uhr eine Lottoannahme auf der Burgfreiheit in Odenkirchen.
Der Mann gab während des Überfalls einen Schuss, die Ermittler gehen von einer vermutlichen Schreckschusswaffe aus, ab.
Anschließend flüchtete er ohne Beute zu Fuß über die Kamphausener Straße in die Losheimerstraße, wo Zeugen ihn aus den Augen verloren.

Hier nochmals die Erstmeldung des Überfalls vom 12.12.09: Raubüberfall auf Lotto-Geschäft – Täter gab Schuss ab …gab der Täter einen Schuss ab und flüchtete …

Mönchengladbach
Ein maskierter, bislang unbekannter männlicher Täter überfiel am Freitag, 11.12.2009, gegen 16.50 Uhr, ein Lotto-Geschäft in Mönchengladbach-Odenkirchen an der Burgfreiheit. Nach Betreten des Geschäftes bedrohte der Täter die 41jährige Geschädigte mit einer Schusswaffe und artikulierte sich in unverständlicher Weise. Anschließend gab der Täter einen Schuss ab und flüchtete ohne Beute aus dem Geschäft. Zeugen beobachteten, wie er über die Kamphausener Straße und von dort über die Losheimerstraße flüchtete.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, 17-20 Jahre alt, dunkel gekleidet, schwarze Steppweste, schwarze Wollmütze mit Sehschlitzen, Handfeuerwaffe

Anhand von Zeugenaussagen, die den Räuber auf seiner Flucht ohne Maskierung sahen, wurde nun ein Phantombild angefertigt und der Meldung angehängt.

Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann und kann Hinweise zu ihm oder seinen Aufenthaltsort geben? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter Telefon 02161-290.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | Fahndung | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Dortmund: Bewaffneter Überfall auf Supermarkt – Tatverdächtiger auf der A1 festgenommen

Dortmund
(ots)

Kurz vor Ladenschluss ereignete sich heute, 15.12.2009, um 19:43 Uhr, ein bewaffneter Überfall auf einen Supermarkt in Dortmund-Bodelschwingh, an der Bodelschwingher Straße.
Der mit seiner Beute in unbekannter Höhe flüchtigeTatverdächtige, konnte jedoch nach Hinweisen auf sein Fluchtauto gegen kurz nach 21:00 Uhr, auf der Autobahn A 1 von Spezialeinsatzkräften festgenommen werden.

Genaue Angaben zum Tatverdächtigen, Tathergang und der Festnahme können morgen früh über die Staatsanwaltschaft Dortmund erfragt werden.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | News | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wesel: Scheune brannte nieder

Wesel

Am Dienstag, gegen 18:10 Uhr, geriet in Wesel-Bislich auf der Straße Vissel aus bislang ungeklärter Ursache ein Scheunentrakt, der einseitig an einem Wohnhaus angebaut ist in Brand. Die Scheune brannte vollkommen nieder.
Die beiden Bewohner im Alter von 71 und 77 Jahren verließen das Gebäude unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Die Löscharbeiten dauern zur Zeit an.

16. Dezember 2009 Geschrieben von | News | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bundesverfassungsgericht auf NRW-Linie

Der nordrhein-westfälische Innenminister Dr. Ingo Wolf sieht sich auch nach der heutigen mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichtes in seiner Kritik zur Vorratsdatenspeicherung bestätigt. “Das Gericht folgt damit unserer Auffassung, dass die Weitergabe der Daten nur in Fällen von schweren Straftaten erfolgen darf. Darauf haben wir bereits im Bundesrat ausdrücklich hingewiesen”, sagte

Innenminister Wolf begrüßt die restriktive Linie des Gerichts zur Weitergabe von Telefon- und Internetverbindungsdaten

Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (15.12.) in Düsseldorf. “Alles andere ist ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Freiheitsrechte der Bürger.”

Nach dem Telekommunikationsgesetz (TKG) dürfen – jeweils für sechs Monate – Telefon- und Internetverbindungsdaten gespeichert werden. Dies sind bei Telefongesprächen beispielsweise die Rufnummern des Anrufenden und des angerufenen Anschlusses sowie Beginn und Ende des Gesprächs. “Hier wird gespeichert, wer mit wem wann und wie lange telefoniert hat und damit auch zahlreiche Kommunikationsdaten von unbescholtenen Bürgern, ohne dass hierzu ein Anlass besteht”, kritisierte Wolf.

Die heutige mündliche Verhandlung machte deutlich, dass nach Auffassung der Karlsruher Richter die Nutzung der gespeicherten Daten nur unter strengen Auflagen zulässig sein soll. So dürfen gespeicherte Telefon- und Internetverbindungsdaten nur in Fällen schwerster Kriminalität an die Strafverfolgungsbehörden weiter gegeben werden. Dabei muss der entsprechende Verdacht durch Tatsachen belegt sein und die Ermittlungen anders nicht möglich oder wesentlich erschwert werden. Wolf: “Das ist auch richtig. Denn hier gilt es das Recht auf informationelle Selbstbestimmung einerseits und das Strafverfolgungsinteresse des Staates andererseits miteinander in Einklang zu bringen und dabei den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu wahren.”

16. Dezember 2009 Geschrieben von | IT-News | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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