westreporter

Besuchen Sie unsere neue Webseite unter www.westreporter.de

Aachener Gefängnis Ausbruch: Beamter unter Verdacht

Aachen

Am h eutigen Freitagnachmittag wurde ein Vollzugsbeamter von der Staatsanwaltschaft festgenommen. Der Beamte steht im Verdacht den beiden Schwerverbrechern bei der Flucht aus der JVA Aachen geholfen zu haben. Da gab die NRW Justizministerin Müller-Piepenkötter (CDU) auf einer Pressekonferenz bekannt. Der Mitarbeiter steht unter dem Verdacht der “Gefangenenbefreiung”. Näheres wollte die Justizministerin nicht sagen. Der festgenommene Beamte sass während des Ausbruches an der Pforte der Justizvollzugsanstalt. Nach Angaben der Ministerin hatten die Häftlinge Heckhoff (50) und Michalski (46) einen anderen Wärter von hinten zu boden gerissen und ihm die Hände auf dem Rücken gefesselt sowie geknebelt. Die flüchtigen Häftlinge erbeuteten 2 Pistolen mit insgesamt 16 Schuss Munition die sich getrennt voneinander in einem Tresor im Bereich der Pförtnerei befunden hatten sagte die Aachener JVA Leiterin. Die flüchtigen Verbrecher mussten fünf Türen überwinden um zum Ausgang zu erreichen. Zum Zeitpunkt von Tat und Flucht waren rund 40 Mitarbeiter der JVA Aachen im Dienst.

 

27. November 2009 Geschrieben von | Region Aachen | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Aachener Ausbrecher sind offensichtlich nach Essen geflohen

AusbrecherKöln / Essen

Heute Nachmittag (27.November) zwangen zwei Männer eine junge Frau aus Köln, sie mit ihrem Auto nach Essen zu fahren. An der Kettwiger Ruhrbrücke endete die Fahrt, weil der Wagen mit Spritmangel liegen blieb.

Inzwischen geht die Polizei davon aus, dass es sich bei den beiden Männern um die Ausbrecher aus dem Gefängnis handelt. Die junge Frau, eine 19-jährige Schülerin, ist unverletzt und konnte eine aktuelle Beschreibung abgeben.

Einer der Täter ist 1,75 Meter groß und kräftig. Er hat schütteres braunes Haar und braune Augen. Seinen Oberlippenbart hat er inzwischen entfernt!
Bekleidet war er zuletzt mit einer grauen Regenjacke, einer hellblauen Jeans und grauen Schuhen. An der linken Schulter hat er eine vernarbte und ausgeheilte Schussverletzung.

Der andere Täter ist 1,76 Meter groß und schlank. Er hat einen Kinn- und Oberlippenbart und eine Halbglatze mit grauem Haarkranz. Bekleidet war er mit einer Wollmütze und einer grauen Regenjacke. Die Regenjacken der flüchtigen Männer sind identisch! Die beiden Männer sind bewaffnet!!!

Nach Angaben eines  Nachrichtendienstes   hat ein Polizeihubschrauber die beiden flüchtigen Schwerverbrecher im Essener Süden entdeckt. Nach Angaben der Polizei sei diese Information falsch. Es könne auch Möglich sein das die beiden Entflohenen den überwachten Bereich der bis auf Mülheim an der Ruhr ausgedehnt wurde, bereits verlassen haben.  Ein Großaufgebot fahndet derzeit an der Stadtgrenze Essen/Mülheim nach den beiden.

Jede Polizeidienststelle nimmt Hinweise entgegen. Telefon: 110

27. November 2009 Geschrieben von | Fahndung | , | 1 Kommentar

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 509 Nettetal-Hinsbeck

Nettetal-Hinsbeck (ots)

Am heutigen Tag um 14.55 Uhr befährt ein 77-jähriger Hinsbecker die B 509 aus Boisheim aus kommend in Richtung Hinsbeck. Ungefähr in Höhe Oirlich übersieht er aus bisher ungeklärter Ursache den PKW eines 22-jährigen Nettetalers, der nach links in einen Feldweg abbiegen will und den entgegenkommenden Verkehr abwartet. Durch den Aufprall dreht sich der Wagen des 22-jährigen einmal um die eigene Achse und gerät in den Gegenverkehr, wobei er seitlich vom entgegenkommenden Fahrzeug eines 47-jährigen aus Bedburg erfasst wird. Das Fahrzeug einer 34-jährige Hinsbeckerin, die die B 509 von dem Feldweg aus kommend queren wollte , wurde von dem herumgeschleuderten PKW des 22-jährigen ebenfalls noch erfasst. Beim Unfall wurden der 77-jährige sowie seine Ehefrau schwer verletzt, beide müssen im Krankenhaus verbleiben. Derr 22-jährige Nettetaler sowie der 47-jährige Bedburger wurden leicht verletzt, die 34-jährige blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme blieb die B 509 für knapp zwei Stunden gesperrt, es an den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 25.000 EUR.

27. November 2009 Geschrieben von | Region Viersen | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Aachen: Brutaler Raubüberfall auf Einkaufmarkt

Aachen-Laurensberg (ots)

Am Donnerstag überfielen zwei bislang unbekannte Täter einen 51-jährigen Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes.
In den späten Abendstunden schubsten die Täter den 51-Jährigen beim Verlassen des Einkaufsmarktes zurück in die Geschäftsräume und
verletzten ihn hierdurch schwer. Unter Vorhalt von Schusswaffen erzwangen die Täter die Herausgabe des Bargeldes und flüchteten in
Richtung Adele-Weidtman-Straße. Die Tatverdächtigen waren circa 180 cm groß, dunkel gekleidet und maskiert. Sachdienliche Hinweise bitte
an die Kripo unter der Telefonnummer 0241/9577-31301 (oder außerhalb der Geschäftszeiten 0241/9577-34250).

27. November 2009 Geschrieben von | Region Aachen | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ermittlungserfolg gegen Metalldieb Bande

Ermittlungserfolg gegen mutmaßliche bandenmäßig vorgehende
Metalldiebe – gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft
Krefeld und der Kreispolizeibehörde Viersen -

Nettetal-Leuth und Kamp-Lintfort (ots)

Der Leiter der Viersener “Ermittlungskommission Ferrum” ist sich sicher: “Da ist uns ein  Schlag gegen bandenmäßig vorgehende Metalldiebe gelungen.”
Fünf Tatverdächtige befinden sich seit Donnerstag in Untersuchungshaft.
Die Fahnder schlugen am Mittwoch dieser Woche, unterstützt von Beamten der KPB Wesel sowie einem Spezialeinsatzkommando, in
Kamp-Lintfort zu, als die Tatverdächtigen dabei waren, Diebesgut zum Zwecke des Weiterverkaufs zu verladen.
Während des Polizeieinsatzes an verschiedenen Gewerbeobjekten in Kamp-Lintfort waren mehrere Personen überwältigt worden. Es stellte
sich heraus, dass es sich dabei teilweise um Unbeteiligte handelte, die nur zufällig am Einsatzort anwesend waren. Diese Personen wurden
noch vor Ort entlassen. Einer der zunächst überwältigten Anwesenden erhebt nunmehr Vorwürfe gegen die Polizei, dass er bei dem Einsatz
verletzt worden sei. Die Kreispolizei Viersen hat dieserhalb Strafanzeige erstattet, um die Vorwürfe im Strafverfahren klären zu
lassen.
Auf die Spur der fünf Männer im Alter zwischen 35 und 54 Jahren aus Kamp-Lintfort, Kroatien und Tilburg/Niederlande kam die Viersener
Kripo im Zuge ihrer Ermittlungen nach einem Einbruch in eine Leuther Stahlfirma.
In einer Meldung vom 10. Oktober wurde berichtet, dass Unbekannte aus einer Firma Am Hotschgraf 42 Tonnen reines Nickel
gestohlen hatte, das einen Wert von mehreren hunderttausend Euro hatte. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen führten nach
Kamp-Lintfort und hatten sich am Mittwoch dieser Woche soweit konkretisiert, dass die Einsatzkräfte die Tatverdächtigen auf
frischer Tat überraschen und vorläufig festnehmen konnten. Die Beamten konnten an den Einsatzorten etwa 28 Tonnen gestohlenes Nickel
aus der Leuther Stahlfirma sicherstellen. Die Ermittlungen nach dem Verbleib des restlichen Metalls dauern noch an. Den Bandenmitgliedern
wird vorgeworfen, mit in Kamp-Lintfort gestohlenen Lkw und Auflieger in der Nacht zum 10. Oktober die mehr als 40 Tonnen Nickel aus der
Leuther Firma abtransportiert zu haben. Die für den Abtransport des Diebesgutes genutzte Sattelzugmaschine und der leere Auflieger waren
am 11. Oktober in Duisburg aufgefunden und sichergestellt worden. Die Mitglieder der Bande, so zumindest lautet der strafrechtliche
Vorwurf gegen die Männer, waren teilweise einschlägig polizeibekannt, teilweise jedoch auch bislang so gut wie unbescholten. Die fünf als
Haupttäter Beschuldigten schickte der Haftrichter in Krefeld am gestrigen Nachmittag in Untersuchungshaft.

Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Männer sowie mögliche weitere Tatverdächtige dauern an. Weitere Einzelheiten können derzeit
aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden

27. November 2009 Geschrieben von | Region Viersen | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Aachen: Die flüchtigen Ausbrecher sind bislang noch nicht gefasst

AusbrecherAachen (ots)

Mit Hochdruck wird weiterhin nach den zwei geflohenen Ausbrechern gesucht.
-Siehe Presseberichte vom 26.11.2009-. Die umfangreichen Fahndungsmaßnahmen wurden im Laufe des Vormittags intensiviert und
ausgeweitet. Die Spur der Ausbrecher verlor sich gestern Nacht in Köln. Die Polizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung und
weist dazu nochmals auf die veröffentlichen Lichtbilder der Flüchtigen hin. Die Bevölkerung wird ausdrücklich gewarnt, gegen die
Ausbrecher vor zu gehen. Beide saßen wegen schwerwiegendster Straftaten ein, sind bewaffnet und haben sich in der Vergangenheit
als brutal und rücksichtslos gezeigt. Hinweise bitte über die 110 an die Polizei.

27. November 2009 Geschrieben von | News, Region Aachen | , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreis Heinsberg: Einbruch und Diebstahl

Geilenkirchen-Süggerath – Dringend Zeugen gesucht –

Bereits zum zweiten Mal wurden die Verkehrsschilder „Verbot der Einfahrt“ in der Straße Auf der Zömm mit Klebeband durchkreuzt. Die betreffenden Verkehrszeichen stehen hinter der Einfahrt zum Friedhof, aus Pummern kommend. Aufgrund dieser Durchkreuzung fuhren Autofahrer in Richtung Ortsmitte Süggerath entgegengesetzt der bestehenden Einbahnstraßenregelung. Nur der umsichtigen Fahrweise der Fahrer ist es zu verdanken, dass es nicht zu einem Unfall gekommen ist. Hier ist festzustellen, das Abkleben der Schilder ist kein Kavaliersdelikt und auch kein Jugendstreich, es ist eine Straftat. Jetzt werden dringend Zeugen gesucht, die Angaben zu den Tätern machen können.
Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Geilenkirchen, Tel.: 02451 920 0.

Geilenkirchen – Kunst und Geschenkartikel gestohlen –

Das mehrstöckige Verkaufs- und Bürogebäude auf der Konrad-Adenauer-Straße ist seit Mona-ten geschlossen. Die Schaufenster werden aber noch als so genannte “Geilenkirchener Kunst-fenster” genutzt. Es waren wohl die Kunstgegenstände und die dort noch lagernden Verkaufs- und Geschenkartikel, die die Täter zwischen dem 24. und 26. November lockten. Um ins Ge-bäude zu gelangen zerstörten sie die Scheibe einer rückwärtigen Eingangstür. Mit diversen Kunstgegenständen und Geschenkartikel entkamen sie unerkannt. Am Tatort blieben zwei gefüllte und zum Abtransport bereit gestellte Kartons zurück.

Übach-Palenberg – Dreieckschleifer und Werbeartikel erbeutet –

Auf der Robert-Koch-Straße brachen die Täter in der Nacht vom 25. zum 26. November das Tor einer Kellergarage auf. Mit zwei Koffern voll Werbeartikel und einem Dreieckschleifer der Marke Metabo flüchteten sie unerkannt.

Erkelenz-Hetzerath – Drei Tatorte in unmittelbarer Nähe –

Vermutlich handelt es sich um die gleichen Täter und vermutlich erfolgten alle drei Taten zwischen dem 25. November, 21.00 Uhr, und dem 26. November, 06.30 Uhr.
Wie die Diebe das schwarze Audi A4 Cabrio öffneten, das an der Straße Am Kammerbusch stand, konnte noch nicht ermittelt werden. Aus dem Fahrzeug wurden das werksseitig einge-baute Navigationsgerät, ein CD-Wechsler und mehrere CD´s entwendet.
Nur eine Parallelstraße weiter, auf der Pötzelstraße, versuchten die Täter zunächst in ein Ein-familienhaus einzubrechen. Die Haustür hielt jedoch den Hebelversuchen der Einbrecher stand. Nächstes Ziel war der vor der Tür parkende graufarbige Pkw BMW X5. Beim Fahrzeug waren die Täter erfolgreich und gelangten in den Innenraum. Auch hier erbeuteten sie ein Navigati-onsgerät, einen CD-Wechsler und bauten zusätzlich den Fahrer-Airbag aus.
Wenige Häuser weiter das gleiche Muster: Bei einem schwarzen 5er BMW brachen die Täter das Fahrertürschloss auf, es fehlen Navigationsgerät und Airbag.
In allen Fällen konnten die Täter unerkannt entkommen. Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich Hetzerath beobachtet? Hinweise bitte an das Regional-kommissariat in Erkelenz, Tel.: 02431 990 0.

Wassenberg – Einbruch in Einfamilienhaus –

Am 26. November, zwischen 16.00 Uhr und 19.15 Uhr, gelangten unbekannte Täter durch das Badezimmerfenster in einen Bungalow auf der Straße Unter den Eichen. Was die Diebe mit-nahmen, wird noch ermittelt.

27. November 2009 Geschrieben von | Region Heinsberg | | 1 Kommentar

Mönchengladbach: Einbruch und Diebstahl

Einbrüche in  Einfamilienhäuser und Wohnung

Mönchengladbach (ots)

Bekannter weise werden zu dieser Jahreszeit, in der die Dunkelheit sehr früh hereinbricht,  Einbrüche
nicht nur in der Nacht begangen, sondern schon zur Tageszeit.

So auch gestern zwischen 06:45 und 19.20 Uhr.

Unbekannte Täter hebelten ein rückwärtiges Fenster eines Einfamilienhauses an der Sandkaule auf und durchsuchten sämtliche
Räume. Über die Beute können noch keine Angaben gemacht werden.

Auf gleiche Art und Weise gingen  Täter in Windberg in einer Wohnung vor.
Auch in diesem Fall sind erbeutete Gegenstände noch nicht bekannt.

In einem weiteren Haus in Lürrip machten sich  Diebe ein auf  Kipp stehende Fenster in der ersten Etage zu Nutze und drangen über den
Balkon in das Schlafzimmer ein. Es wurde eine Schatulle mit Goldschmuck gestohlen.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter Telefon: 02161/290

27. November 2009 Geschrieben von | Region Mönchengladbach | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gefängnis Ausbruch in Aachen – Polizei veröffentlicht Bilder

Aachen

Die Polizei hat nun die Lichtbilder der beiden Männer die am gestrigen Tag aus der Justizvollzugsanstalt Aachen ausgebrochen sind – (unser Bericht) veröffentlich.

1. Michael Heckhoff:

Heckhoff ist 50 Jahre alt und ca. 175cm groß. Er hat eine kräftige
Statur, trägt einen Oberlippenbart und hat schütteres braunes Haar.
Michael Heckhoff hat braune Augen

2. Peter Paul Michalski:

Michalski ist 46 Jahre alt, 176cm groß und schlank. Er hat eine
Halbglatze, graues Resthaar (Haarkranz) unrasiert.

Zu der Bekleidung liegen momentan keine Hinweise vor.

Die Polizei Aachen hat umgehend eine Großfahndung ausgelöst, die
sich bis ins benachbarte Ausland erstreckt.

Die Bevölkerung wird ausdrücklich gewarnt, gegen die Ausbrecher
vor zu gehen. Beide saßen wegen schwerwiegendster Straftaten ein,
sind bewaffnet und haben sich in der Vergangenheit als brutal und
rücksichtslos gezeigt. Hinweise bitte über die 110 an die Polizei.

27. November 2009 Geschrieben von | Fahndung | , , , | 17 Kommentare

Vorbildliche Partnerschaft in Städten und Gemeinden

Konflikte an Schulen, Amok- und Bedrohungslagen, verunglückte junge Fahrerinnen und Fahrer sowie Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr: Das sind Probleme und Themen, um die sich die vier Ordnungspartnerschaften in Bielefeld, Bochum, Gütersloh und Recklinghausen beispielhaft kümmern. Dafür verlieh ihnen Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (27. November) in Krefeld den Landespreis “Innere Sicherheit”. “Gemeinsam sorgen die vielen Verantwortlichen in diesen vorbildlichen Partnerschaften für mehr Sicherheit in ihren Städten und Gemeinden”, sagte Wolf. Der Preis wird jährlich an besonders kreative und effektive Projekte verliehen, die zur Verbesserung der inneren Sicherheit und Ordnung beitragen.

Hier folgen Kurzbeschreibungen der diesjährigen Gewinner:

Bielefelder Netzwerk Verkehrssicherheit – BI-NETT

Durch die inzwischen zweijährige Arbeit des Bielefelder Netzwerks Verkehrssicherheit (BI-NETT) bewegen sich Radfahrer in Bielefeld umsichtiger im Straßenverkehr und verunglücken seltener. Dies belegen Studien der Universität Bielefeld, die BI-NETT wissenschaftlich begleitet. Fünf Prozent weniger Unfälle insgesamt und ein Rückgang der Unfälle mit Personenschäden sprechen ebenfalls für den Erfolg der Ordnungspartnerschaft.

In Bielefeld haben sich im Oktober 2007 insgesamt 26 Kooperations-partner aus Stadtverwaltung, Polizei, Verkehrsunternehmen, Verbänden, Sport, Pädagogik und Einzelhandel im BI-NETT zusammengeschlossen. Die Sicherheit von Radfahrern und Senioren sowie die richtige Sicherung von Kindern im Auto sind Schwerpunkte des Projektes. Wolf: “Solche umfangreichen Netzwerke leisten einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der schwachen Verkehrsteilnehmer.”

“Älter werden – sicher unterwegs in Bus und Bahn” – Vorbeugende Reaktion auf den demografischen Wandel in Bochum

Die Bochumer Kampagne “Älter werden – sicher unterwegs in Bus und Bahn” hat seit 2007 dazu beigetragen, dass dort weniger Senioren im Straßenverkehr verunglückt sind. Außerdem sind Handtaschendiebstähle im Jahr 2009 wieder zurückgegangen. Die Arbeit des Netzwerkes hat sich bereits positiv auf das zuvor zurückgegangene Sicherheitsempfinden der alten Menschen ausgewirkt, wie eine Umfrage belegt.

Mit dem gestiegenen Anteil der Senioren an der Gesamtgesellschaft hatten auch die durch ältere Menschen verschuldeten Unfälle mit Verletzten zugenommen. Hinzu kommt eine im Alter steigende Furcht, Opfer von Dieben oder Räubern zu werden. Das Bochumer Netzwerk geht deshalb gezielt auf Senioren zu und klärt über spezielle Gefahren für alte Menschen in der Öffentlichkeit auf. “Eine auf die besonderen Bedürfnisse der Senioren abgestimmte Vorbeugung baute Ängste ab. Sie hilft dabei, dass Menschen bis ins hohe Alter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, ” lobte der Innenminister.

“Schutzengel”-Projekt im Kreis Gütersloh – “Be my angel”

Insgesamt 9.200 16- bis 24-jährige Männer und Frauen verbessern im Kreis Gütersloh als “Schutzengel” das Verhalten Gleichaltriger im Straßenverkehr. Diese Schutzengel warnen vor Gefahren des zu schnellen Fahrens, Alkohol- und Drogenkonsum und werben für das Anlegen des Sicherheitsgurtes. Im Jahr 2008 sind nicht zuletzt deswegen 16 Prozent weniger junge Fahrerinnen und Fahrer im Kreis Gütersloh verunglückt. Diese Trendwende nach nur einem Jahr Zusammenarbeit der Ordnungspartner hält auch 2009 an.

Trotz Aufklärung sowie konsequenter Ahndung von Verkehrsverstößen waren im Kreis zuvor überproportional viele junge Fahrerinnen und Fahrer verunglückt. Im Projekt “Schutzengel” hatten sich daraufhin unter anderem Polizei, die Städte und Gemeinden des Kreises, Fahr- und Berufsschulen sowie Verkehrsorganisationen zusammengeschlossen. Das Projekt wird von der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet.  Wolf: “An den Folgen schwerer Unfälle leiden die Betroffenen oft ein ganzes Leben lang. Es ist daher wichtig, alles dafür zu tun, dass sich junge Menschen ihr Leben nicht durch Leichtsinn verbauen”.

“Hinsehen und Handeln” – Bedrohungsmanagement an Schulen in Recklinghausen

Nach dem Motto “Hinsehen und Handeln” sorgte die Ordnungs-partnerschaft in Recklinghausen für ein besseres Schulklima und weniger Einsätze der Polizei an den weiterführenden Schulen. Das aus Polizei, Lehrern und Schulamt bestehende Netzwerk hat sich 2008 gegründet, um Bedrohungslagen und Amokfälle zu verhindern. Die Kooperationspartner haben inzwischen an den meisten weiterführenden Schulen Workshops durchgeführt. Darin trainieren Lehrer und Polizei gemeinsam, wie man alltägliche aber auch außergewöhnliche Konflikte handhaben kann. Es wird auch vermittelt, wie sich Lehrer und Schüler in Amok- und Bedrohungslagen richtig verhalten.

Wolf: “Um Amokfälle zu verhindern, müssen wir Konflikte sehr früh erkennen. Da Probleme junger Menschen am ehesten in der Schule zu Tage treten, ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Lehrern und Polizei der beste Schutz gegen Amok und Bedrohung”.

27. November 2009 Geschrieben von | News | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fahndungserfolge der Bundespolizei

Gesuchter hatte zwei Haftbefehle – Verhaftung durch Bundespolizei

Düsseldorf (ots) – Gegen 13.25 Uhr des heutigen Tages überprüften
Beamte der Bundespolizei einen 27-jährigen Mann im Düsseldorfer
Hauptbahnhof. Zwei Haftbefehle wegen Verstoßes gegen das
Betäubungsmittelgesetz und Erschleichen von Leistungen waren das
Ergebnis dieser Kontrolle. Nach der Verhaftung wurde der Düsseldorfer
direkt in die Justizvollzugsanstalt gefahren, wo er seine
Freiheitsstrafe von 42 Tagen verbüßen muss.

Zwei Haftbefehle – Fahndungserfolg der Bundespolizei

Düsseldorf (ots) – Beamte der Bundespolizei überprüften in der
vergangenen Nacht einen 24-jährigen polnischen Staatsangehörigen am
Düsseldorfer Hauptbahnhof. Dabei stellte sich gegen 00.05 Uhr heraus,
dass der Mann gleich mit zwei Haftbefehlen wegen Diebstahls und
Körperverletzung gesucht wurde. Nach der Verhaftung brachten ihn die
Einsatzkräfte zunächst ins Polizeigewahrsam. Von dort erfolgte im
Laufe des heutigen Tages die Überstellung in die
Justizvollzugsanstalt, wo er seine Freiheitsstrafe von 129 Tagen
verbüßen muss.

 

27. November 2009 Geschrieben von | News | , | 1 Kommentar

   

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.