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Henri Bach: Wenn dem Koch ein Stern aufgeht

Henri Bach

Henri Bach erhielt den Überblick Cuisine Award Essen

Wenn dem Koch ein Stern aufgeht

Im Rahmen der Präsentation der achten Ausgabe des Restaurantführers “Essen geht aus” durch den Überblick Verlag am Donnerstag, 24. September, im Gasthaus Schellenberg wurde in Partnerschaft mit der Laureus AG auch der “Überblick Cuisine Award Essen” verliehen. Die Bürger der Kulturhauptstadt 2010 wählten ihren Lieblingskoch: Henri Bach, seit 1983 Küchenchef in der Résidence in Essen-Kettwig, ausgezeichnet mit zwei Sternen von Michelin, in Deutschland eine kulinarische Top-Adresse. Bach ist ein Meisterkoch mit Esprit und viel Individualität. Der vierfache Vater wurde in Boppard am Rhein geboren, ist aber mittlerweile “gefühlter Ruhrgebietler”. Wir unterhielten uns mit Bach.

Henri Bach, Sind Sie jetzt ein Promi?

Eigentlich nicht, für einen Koch spricht, was auf dem Teller liegt, was raus kommt. Und nicht die Person selbst. Man möchte beim Gang ins Museum auch nicht den Maler sehen, sondern die Bilder.

Ist ein Koch mehr Handwerker oder mehr Künstler?

Beides! Zum ganz großen Teil ist man als Koch ein Handwerker, wenn man es ganz gut kann, dann auch Künstler. Das ist aber eher selten.

Wann geht der nächste Michelin-Stern auf?

Keiner weiß, was man tun muss, um einen zu bekommen. Es gibt keinerlei öffentliche Bewertungskriterien.

Wann bewundern wir Sie in „Deutschland sucht den Superkoch“?

Da werden Sie mich nicht sehen, ich koche lieber in unserem Restaurant für unsere Gäste. Das ist auch eher die Aufgabe eines Sterne-Kochs. TV ist eine Show, wenn man die gut macht, ist es in Ordnung, aber der Alltag ist es nicht.

Was war Ihre Motivation, Koch zu werden?

Es ist einfach eine rundum abgeschlossene Sache. Morgens fängt man mit einem Rohprodukt an, das wird verarbeitet, gekocht und herausgegeben. Am Abend ist der Prozess abgeschlossen, daran sind viele Leute beteiligt, das ist eine Teamarbeit.

Essen Sie auch “schnöde” Pommes “rot-weiß” mit „Mayo“ und Ketchup?

Aber logisch, nur nicht zu viel davon. Ich kann auch einfach in der Kneipe sitzen und ein Bier trinken. Ich bin ein ganz normaler Mensch.

Auch ein ganz normaler Koch?

Das vielleicht nicht. Es gibt ja die Vorurteile, denen ich nicht entspreche. Ich bin zum Beispiel nicht dick. Das Berufsbild hat sich stark gewandelt, Köche stehen stark im Fokus und werden intensiv bewertet. Ich habe noch nie gehört, dass jemand eine Hitliste der besten Rechtsanwälte erstellt.

Was ist für Sie ein tolles Gericht?

Alles muss stimmen: Der Anlass, der Ort, die Bekleidung, die Begleitung. Essen kann man nicht isoliert sehen, die Atmosphäre dabei ist wichtig, bin ich gut oder schlecht drauf. Wenn ich mich super fühle, ist auch ein Schinkenbrot mit einem Bier einfach lecker.

Kann man mit gutem Essen auch Werte vermitteln?

Ganz stark sogar. Es ist erschreckend, was die Leute sich selber antun. Man muss essen, gönnt sich aber ein schlechteres Speiseöl als seinem PKW Motoröl.

Was inspiriert Sie für Ihre Tätigkeit?

Viele Dinge: Photos in der Zeitung, die Auslage im Kühlhaus, Gespräche mit Kollegen. Meistens hat man in Momenten gute, neue Ideen, wenn man überhaupt nicht daran denkt.

Haben Sie eine Botschaft?

Wir haben den Willen, jeden Tag das Beste zu geben. Wir haben ein sicheres Niveau, Maschinen sind wir jedoch nicht, auch wenn ich mir als Koch jeden Teller anschaue, bevor er raus geht. Wir braten kein Schnitzel braun und legen diese braune Seite dann nach unten. Wir sind kritischer als unsere Gäste.

Erklären Sie doch bitte den Satz “das Auge ist mit”.

Manchmal ist es schade, dass sich das Auge auch leicht betrügen lässt. Eine stärker gefärbte Limonade empfindet man als intensiver als eine hellere, obwohl das nicht so ist. Allerdings macht ein optisch gut komponiertes Essen schon sehr viel Spaß.

Wen möchten Sie einmal bekochen?

Es ist nicht unbedingt wichtig, prominent zu sein, um Geschmack zu haben, eher das Gegenteil ist der Fall. Wir hatten schon Queen Elizabeth, die den NRW-Landtag besuchte. Es gab NRW-Spezialitäten. Ich bekam von ihr ein persönliches Feedback, sie fand es spitze.

Was ist für Sie typisch „Pott“?

Das Ruhrgebiet ist stark durch Zuwanderung geprägt. Sehr rustikale Gerichte wie Stielmus kann man nennen. Früher mussten die Leute satt werden, weil hart gearbeitet wurde.

Ehre, wem Ehre gebührt: Henri Bach mit dem Überblick Cuisine Award.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | News | Hinterlasse einen Kommentar

Neueröffnung des REWE Center in Heinsberg

REWE Center
Heinsberg

Seit heute morgen um 7.00 Uhr ist das REWE Center auf der Industriestraße in Heinsberg wieder eröffnet. Und der Umbau in den letzten Tagen und Wochen hat sich sichtlich gelohnt. So konnten wir vom Verkaufsleiter Peter Maly erfahren das hier mehr als 3 Millionen Euro investiert wurden um den Markt attraktiv zu gestalten. Besonders stolz ist man – so der Markt Manager Edgar Jost – auf die Frische – und Gemüse Abteilung die in vollkommen neuem Glanz erstrahlt. Mit der Wiedereröffnung des Marktes ist nun auch eine Fachmetzgerei mit eigenem Metzgermeister im REWE Markt zu finden.

Mit der Wiedereröffnung des Marktes hat sich die Marktleitung ein besonderes Bonbon für die Kunden ausgedacht bei dem auch die Kinderkrebshilfe aus Ophoven unterstützt wird. So bekommt jeder Kunde gegen eine freiwillige Spende ein Los des REWE Centers, welches die Chance auf attraktive Gewinne mit sich bringt. “Dies ist eine tolle Aktion die auch immer wieder Nachahmer zu uns bring” so hört man von Wiljo Caron dem Gründer der Interessengemeinschaft “Hilfe für Krebskranke Kinder” Ophoven der mit zwei seiner Ehrenamtler vor Ort das neue REWE Center in Augenschein nahm.

Die öffentliche Ziehung der Gewinner findet am kommenden Samstag gegen 16 Uhr statt.

Fotostrecke: REWE Center Heinsberg

Foto / Text:  U. Heldens

von links nach rechts: Edgar Jost, Claudia Heldens, Peter Maly, Wiljo Caron

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Heinsberg | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreis Heinsberg: Einbruch und Diebstahl

Gangelt-Mindergangelt – Aus Pkw diverse Wertgegenstände gestohlen –

Am 27. Oktober, zwischen 12.00 Uhr und 17.10 Uhr, wurde die Scheibe eines niederländischen Pkw Chrysler Grand Voyager zerstört. Die unbekannten Täter hatten offensichtlich versucht die Beifahrertür aufzuhebeln, dabei muss wohl die Scheibe zerplatzt sein. Aus dem auf dem Parkplatz an der Schinvelder Straße abgestellten Fahrzeug wurde eine schwarze Sonnenbrille, 2 Kopfhörer, eine schwarze Fotokamera der Marke Sony und eine blaue Videokamera entwendet.

Selfkant-Tüddern – Gartenlaube aufgebrochen, Gartenmöbel entwendet –

Ein Gartenhaus war Ziel von unbekannten Tätern in der Nacht zwischen dem 26. und 27. Oktober in Driesch. Um die graufarbenen Gartenmöbel und die elektrische Heckenschere erbeuten zu können, hatten sie das Fenster der Gartenlaube aufgebrochen.

Wegberg-Beeckerheide – Einbruch in Einfamilienhaus auf dem Jasminweg –

Unbekannte Täter erbeuteten einen Stahltresor in einem Einfamilienhaus auf dem Jasminweg. In der Zeit zwischen dem 26. Oktober, 13.30 Uhr und dem 27. Oktober, 11.00 Uhr, brachen sie in das Haus ein und durchsuchten alle Räumlichkeiten, vom Keller bis ins Dachgeschoss. Was an Wertgegenständen sonst noch vermisst wird, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung noch nicht mitgeteilt werden.

Hückelhoven-Baal – Motorroller am Bahnhof gestohlen –

Ein Motorroller wurde von unbekannten Tätern vom Parkplatz am Bahnhof entwendet. Die Fahrerin hatte den blauen Sachs-Roller, Typ Speedforce, am 27. Oktober gegen 19.30 Uhr in der Nähe des Fahrradständers abgestellt und den Diebstahl gegen 21.30 Uhr bemerkt.

Hückelhoven-Brachelen – Zwei Pkw aufgebrochen –

Ein grauer Pkw Opel Astra war zwischen dem 26. Oktober, 22.00 Uhr und dem 27. Oktober, 07.30 Uhr, in der Garageneinfahrt eines Einfamilienhauses an der Linnicherstraße geparkt. Unbekannte Täter öffneten das Fahrzeug gewaltsam und entwendeten das Bedienteil eins Blaupunktgerätes, diverse Musik-CD´s, eine braune Damenlederjacke und eine VW-Sonnenbrille.

Auf dem Fochsensteg wurde ein Pkw Opel Corsa, zwischen dem 26. Oktober, 21.00 Uhr und dem 27. Oktober, 06.20 Uhr, aufgebrochen. Zuerst versuchten die Täter das Gummi einer Seitenscheibe aufzuschneiden um in den Innenraum zu gelangen. Als dieser Aufbruchversuch misslang, verbogen sie die Fahrertür, bis diese sich öffnen ließ. Mit dem CD-Receiver der Marke JVC, jedoch ohne Bedienteil, entkamen sie unerkannt.

Wassenberg-Myhl – Böse Überraschung nach der Rückkehr vom Nachbarn –

Aus einem Einfamilienhaus auf der Altmyhler Straße entwendeten unbekannte Täter am 27. Oktober, zwischen 19.30 Uhr und 23.05 Uhr, mehrere Schmuckstücke. Die Täter hatten einen Besuch in der Nachbarschaft ausgenutzt und waren durch eine Terrassentür in das Haus eingebrochen. Sie durchwühlten alle Schränke und ließen eine leere Schmuckkassette im Wohnzimmer zurück.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Heinsberg | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Kinder von Pkw erfasst

Wegberg

Ein Unfall mit einem schwer und einem leicht verletzten Kind ereignete sich am 27. Oktober, gegen 18.25 Uhr auf der Klinkumer Straße in Höhe der Einmündung zur Straße Zur Lohmühle. Ein 24-jähriger Mann aus Wegberg befuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem Pkw Ford Fiesta die Klinkumer Straße, aus Richtung Römerstraße kommend in Richtung Fußbachstraße. In gleicher Richtung auf dem linken Gehweg gingen vier 6- und 7-jährige Kinder aus Wegberg. Höhe der Einmündung der Straße Zur Lohmühle wollten sie die Fahrbahn überqueren. Einen aus Richtung Fußbachstraße kommenden Pkw ließen sie passieren, dann gingen sie los. Der 24-jährige Pkw-Fahrer sah, nach eigenen Angaben, die Kinder wegen eines geparkten Pkw zu spät. Ungebremst erfasste er zwei der Kinder mit seinem Wagen. Ein 6-jähriger Junge aus Wegberg wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Rettungstransportfahrzeug ins Kinderkrankenhaus nach Rheydt gebracht werden. Ein 7-jähriges Mädchen, ebenfalls aus Wegberg, erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen und wurde nach notärztlicher Versorgung wieder nach Hause entlassen. Die beiden anderen Kinder blieben unverletzt.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Heinsberg | , , | Hinterlasse einen Kommentar

60 Jahre Demokratie 1949-2009 – ein Weg mit Erfolg?

Gangelt

Der Förderverein der Evangelischen Kirchengemeinde Gangelt, Selfkant, Waldfeucht e.V. lädt ein zum Vortrag mit Hans Stenzel

” 60 Jahre Demokratie 1949-2009 – ein Weg mit Erfolg? “
Auf dem Weg in die Demokratie
- 1918,1925, 1933, 1934,1936, 1938
- 1949 Neubeginn „ Der Parteienstaat BRD“
- Das Geschäft mit der Angst- zwei Deutsche Staaten
Wider dem Sozialismus und Kommunismus
- Der so „genannte kalte Krieg“
17, Juni 1953, der Mauerbau 1961
- Die Demokratie vor der Zerreißprobe
Die 68 er Generation
- Wege der Versöhnung- Willy Brandt und seine
Erfolgreiche Ostpolitik
- 1989- Die Revolution die keine war und doch erfolgreich
- 1989/1990 „Ein wiedervereinigtes Deutschland in einem
Vereinigten Europa“
- Der Parteienstaat- der keiner sein wollte und es doch bis heute ist
Ausblick- Hoffnung – Neubeginn


Hans Stenzel hat schon in verschiedenen Vorträgen bei uns in Gangelt gezeigt, dass er in der Lage ist, komplexe und aktuelle Themen in lockerer Atmosphäre seinen Hörern nahe zu bringen. Immer regten seine Informationen die Besucher zu intensiven Diskussionen an und schufen dabei auch neue Sichtweisen. Auch dieser Abend verspricht interessant zu werden.

Datum: 09.11.2009 um 18.30 Uhr
Referent: Hans Stenzel
Ort: Friedenskirche Gangelt, Lohausstr. 36, Eintritt frei
Kontakt: Lothar Kötz, Tel. 02456 3962

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Heinsberg | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gedenkstunde auf dem Jüdischen Friedhof zwischen Gangelt und Stahe

Gangelt

Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht findet am 9. November um 17.00 Uhr eine ökumenische Gedenkstunde für die jüdischen Opfer der Naziherrschaft auf dem jüdischen Friedhof an der B 56 zwischen Gangelt und Stahe statt.

 

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Heinsberg | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bankräuber gesucht – 2.500 Euro Belohnung

Simmerath-Lammersdorf (ots)

Der Überfall auf das Geldinstitut in der Kirchstraße vom 26. Oktober, kurz vor 13.00 Uhr, wurde von einer Videokamera aufgezeichnet.
Auf den beiliegenden vier Bildern ist der teilmaskierte, bislang noch unbekannte Täter dargestellt. Darüber
hinaus liegt von ihm folgende Beschreibung liegt vor:

–> 40-50 Jahre alt
–> etwa 180 cm groß
–> normale bis kräftige Statur
–> Doppelkinn, helle Hautfarbe
–> Glatze mit spärlichem Haarkranz

bekleidet mit schwarzer Jeanshose, schwarzem Kapuzenshirt mit Emblem auf der linken Brust, das mit Klebestreifen abgedeckt war, schwarze
Schuhe mit Klettverschluss und bewaffnet mit einer kleinen schwarzen Pistole.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat das Geldinstitut eine Belohnung von 2.500 Euro ausgesetzt. Personen, die
sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich beim Kriminalkommissariat 13 zu melden,

Tel. 0241 / 9577 31301

oder 0241 / 9577 34250 außerhalb der Geschäftszeit.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Aachen | , , , | 2 Kommentare

Kurzschluss verursachte Glasleck

Kurzschluss verursachte Glasleck

Alsdorf (ots)

Starker Gasgeruch hat heute Morgen in der Grabenstraße für einen großen Feuerwehr- und Polizeieinsatz gesorgt.

Um 8.30 Uhr hatten Mitarbeiter eines Versorgungsunternehmens in der Grabenstraße einen starken Gasgeruch wahrgenommen. Eigentlich
waren die Männer wegen aktueller Stromprobleme in dem Bereich unterwegs. Aufgrund des starken Gasgeruchs ließen sie jedoch von
Kollegen zunächst die Gaskonzentration messen. Die war kurzzeitig gefährlich hoch.

Mit der Verständigung von Polizei, Stadt und Feuerwehr, begannen die Mitarbeiter der Firma EWV die umliegenden Bewohner zu warnen.
So wurden 15 Häuser evakuiert. Schüler und Lehrer der nahe das Gebäude verlassen. Eine Anwohnerin erlitt wegen der Aufregung einen
Schwächeanfall. Sie wurde von Sanitätern an Ort und Stelle medizinisch betreut.
Eine Verpflegungsstation für Anwohner war inzwischen in der Grundschule eingerichtet worden.

Da das Gasleck nicht lokalisiert werden konnte, musste ein Bagger ran, der die Gasleitung freilegte. Mittels Blasentechnik wurde die
Leitung abgeriegelt.
Gegen 12 Uhr war die Gefahr beseitigt. Messungen hatten keine gefährlichen Werte mehr ergeben. Die Bewohner konnten wieder in ihre
Häuser zurück.

Ursache des Lecks in der Gasleitung war nach Angaben des Versorgungsunternehmens ein Kurzschluss in der Stromleitung. Der
hatte offenbar die Gasleitung beschädigt.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Aachen | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreisgebiet Viersen: Einbruch und Diebstahl

Schwalmtal-Amern (ots)

Im Laufe der Abendstunden brachen Einbrecher in zwei benachbarte Einfamilienhäuser auf der Straße
Hoferland ein. In einem Fall hebelten die Diebe eine rückwärtige Terrassentür auf, durchsuchten das Haus und verließen es, ohne Beute
zu machen. Aufgrund der Spurenlage geht die Kripo davon aus, dass hier mindestens zwei Personen am Werk waren.
In das zweite Einfamilienhaus gelangten die Diebe, indem sie auf einen etwa drei Meter hohen Balkon kletterten. Auch hier geht die
Polizei davon aus, dass mindestens zwei, mutmaßlich dieselben Personen am Werk waren. Einer gelangte nach Aufhebeln der Balkontür
ins Haus und gewährte seinem Komplizen anschließend Zutritt durch eine von innen zu öffnenden Tür. Auch hier durchsuchten die
Eindringlinge mehrere Zimmer und verließen das Objekt ebenfalls, ohne Beute zu machen. Die Polizei vermutet, dass die Einbrecher in diesem
Haus durch die gegen 19:00 Uhr mit dem Hund zurückkehrenden Hausbewohner gestört wurden und wegen des anschlagenden Tiers die
Flucht antraten.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Allgemeines | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreisgebiet Düren: Einbruch und Diebstahl

Einbrecher stehlen Kunstgegenstände

Jülich (ots)

Bei einem Einbruch in ein im Gewerbegebiet Königskamp liegenden Wohnhaus konnten die bislang unbekannten Täter
am Dienstagabend nicht unerheblich Beute machen. Die Polizei hat ihre Ermittlungen eingeleitet und eine Spurensicherung vor Ort
vorgenommen.

Die Tat, bei der sich die Einbrecher gewaltsam Zutritt zu dem freistehenden Gebäude verschafften, muss sich im Zeitraum zwischen
18.30 Uhr und 20.00 Uhr ereignet haben. Neben Bargeld und Notebook fielen den ungebetenen Gästen insbesondere mehrere Gemälde und eine
Porzellanfigur in die Hände.

Sachdienliche Hinweise die zur Aufklärung der Straftat oder zum Verbleib der gestohlenen Gegenstände führen können, werden an die
Polizei Düren unter Telefon 0 24 21 / 949-2425 erbeten.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Allgemeines, Region Düren | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreisgebiet Düren: Verkehrsunfälle / Delikte

polizeifahrzeug

Alkoholisiert dem Streifenwagen die Vorfahrt genommen.

Düren (ots)

Eine Vorfahrtsverletzung zum Nachteil eines Polizeistreifenwagens führte zu der anschließenden Feststellung, dass
der 46 Jahre alte Fahrer des Pkw nicht nur diesen Verkehrsverstoß begangen hatte, sondern auch erheblich unter Alkoholeinfluss stand.

Gegen 17.20 Uhr beabsichtigte eine Funkstreife in der Ortslage Gürzenich von der Schroederstraße nach links in die Straße “Am
Kirchendriesch” abzubiegen. Ein von links kommender Fahrer eines Pkw missachtete dabei die dort geltende Vorfahrtsregelung, so das nur die
geringe Fahrgeschwindigkeit des Peterwagens und das sofortige Abbremsen einen Unfall verhindern konnte. Zur Ahndung des Verstoßes
wurde der Fahrer, der seinen Wagen kurze Zeit nach dem Vorfall am Fahrbahnrand abgestellt hatte und sich zu Fuß zu einer nahe gelegenen
Baustelle begeben wollte, durch die Polizeibeamten angesprochen. Deutlicher Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes ließ nichts Gutes
ahnen und ein Alkoholtest vor Ort bestätigte mit 1,6 Promille, dass der 46-Jährige wohl auch erheblich alkoholisiert war.

Auf richterliche Anordnung wurde eine Blutprobe veranlasst, eine Anzeige gefertigt und der Führerschein des Mannes mit Dürener
Meldeanschrift beschlagnahmt.

Polizei sucht Unfallzeugen

Hürtgenwald (ots)

Nach einem Verkehrsunfall, bei dem am Dienstag gegen 17.30 Uhr ein 54 Jahre alter Mann aus Straß leichte
Verletzungen erlitt, sucht die Polizei Unfallzeugen. Diese befanden sich zum Unfallzeitpunkt hinter dem nach dem Unfall flüchtenden
gelben Kleinwagen, nach dem die Polizei ebenfalls ihre Fahndung eingeleitet hat.

Zusammen mit seiner Ehefrau und den beiden Hunden befand sich der 54-Jährige zum Unfallzeitpunkt als Fußgänger im Bereich der
Einmündung Dollweg / Sankt-Donatus-Straße in Straß, als er aus mRichtung Schafberg sowohl Hupen als auch das Geräusch von bremsenden
Reifen wahrnehmen konnte. Als er sich aus diesem Grund umdrehte, konnte er gerade noch einen gelben Kleinwagen wahrnehmen, der ihn
beim linksseitigen Vorbeifahren leicht erfasste und zu Boden warf. Ohne sich um den gestürzten Fußgänger zu kümmern, wurde der gelbe Pkw
beschleunigt und entfernte sich von der Unfallstelle.

Die Polizei, die ihre Ermittlungen nach dem unfallflüchtigen Pkw anhand von Zeugenaussagen bereits eingeleitet hat, bittet mögliche
weitere Unfallzeugen sich bei ihr zu melden. Insbesondere der Fahrer eines Audi, der sich unmittelbar hinter
dem flüchtigen Unfallverursacher befand und der noch an der Unfallstelle mit dem gestürzten Fußgänger gesprochen hatte, wird um
Kontaktaufnahme unter Telefon 0 24 21/ 949-2425 gebeten.

Drei Unfallbeteiligte bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt

Niederzier (ots)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 264 im Bereich der Ortslage Oberzier sind am Dienstag die Fahrer der
drei beteiligten Fahrzeuge schwer verletzt worden.

Ein 55-jähriger Mann aus Heusweiler befuhr gegen 17.40 Uhr mit seinem Pkw die Landesstraße 264 aus Richtung Ellen kommend und
beabsichtigte an der Einmündung zum Forstweg nach links in diesen abzubiegen. Dabei übersah er den Wagen eines 28 Jahre alten Mannes
aus Nörvenich, der ihm aus Richtung Niederzier kommend entgegen kam. Beim Abbiegen stießen die beiden Fahrzeuge frontal zusammen. Während
der Pkw des Nörvenichers durch den Aufprall von der Fahrbahn abhob, eine Leitplanke durchbrach und in einem Graben zum Stillstand kam,
wurde der Wagen des 55-Jährigen zurückgeschleudert und gegen einen ihm ursprünglich nachfolgenden Pkw eines 41 Jahre alten Mannes mit
Wohnsitz in Kerpen geschleudert.

Sowohl der Unfallverursacher als auch der Kerpener wurden schwer verletzt in umliegende Krankhäuser eingeliefert. Der junge Mann aus
Nörvenich, bei dem nicht abschließend geklärt werden konnte, ob er den Sicherheitsgurt angelegt hatte, wurde durch den Aufprall aus
seinem Fahrzeug geschleudert. Nach notärztlicher Erstversorgung am Unfallort wurde auch er zur weiteren medizinischen Versorgung einem
Krankenhaus zugeführt.

Da bei dem Unfall, bei dem ein polizeilich geschätzter Sachschaden von etwa 19.000 Euro entstand, auch Betriebsmittel ausgelaufen waren,
wurde ein Abstreuen der Unfallstelle durch die Feuerwehr Niederzier erforderlich

Mofafahrer im Kreisverkehr zu spät bemerkt

Nörvenich (ots)

Bei einem Verkehrsunfall in Höhe der Ortslage Pingsheim ist am Dienstagabend ein 16 Jahre alte Fahrer eines Mofa
leicht verletzt worden.

Zur Unfallzeit gegen 19.00 Uhr befuhr der junge Mann aus Nörvenich die Landesstraße 263 mit seinem ordnungsgemäß beleuchteten Zweirad
aus Richtung Herrig kommend mit Fahrtziel Nörvenich.

Als er sich bereits im Kreisverkehr in Höhe der Ortslage Pingsheim befand, übersah ein 48-jähriger Mann aus Nörvenich, der mit
seinem Pkw die Landesstraße 51 aus Rath kommend in Richtung Erp befuhr, beim Einfahren den Mofafahrer. Durch die nachfolgende
Berührung der beiden Fahrzeuge kam der Zweiradfahrer zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Diese wurden in einem Krankenhaus
ambulant behandelt.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 600 Euro.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Düren | , | Hinterlasse einen Kommentar

Finger weg vom Mofa-Tuning!

Kreispolizeibehörde Viersen: (ots)

Bei einer Geschwindigkeitsmessung der letzten Tagen stellten zwei Beamte des Verkehrsdienstes bei gleich allen drei an diesem Tage kontrollierten
Motorrollern fest, dass die Fahrzeugführer nicht im Besitz der zum Führen erforderlichen Fahrerlaubnis waren.
Bei zwei der kontrollierten Fahrzeuge handelte es sich um so genannte Mokicks, die gefahren wurden, obwohl die Fahrer nie die erforderliche
Fahrerlaubnis (Führerscheinklasse M) erworben hatten.
Doch auch ein mit nur 25 km/h fahrender Mofafahrer entkam einer Überprüfung der Beamten nicht. Bei der Überprüfung stellte sich
heraus, dass der Fahrer nur aufgrund der Anwesenheit der Beamten mit einer derart geringen Geschwindigkeit fuhr.
Tatsächlich war mit dem Zweirad aufgrund technischer Veränderungen eine Höchstgeschwindigkeit von 48 Stundenkilometern zu erreichen, was
auch für dieses Fahrzeug eine Fahrerlaubnis erforderlich machte.

Einen Führerschein hatte dieser Fahrer allerdings auch nicht. Gleich am folgenden Tag überprüften dieselben Beamten drei weitere
Motorroller. Die Beamten wunderten sich mittlerweile darüber, dass tatsächlich ein Fahrer den erforderlichen Führerschein vorzeigte. Den
anderen beiden fehlte dieser. Einer der beiden wurde bereits dreimal wegen gleicher Führerscheinvergehen angezeigt.

Der Leiter des Verkehrsdienstes, EPHK Klaus Klein, appelliert daher eindringlich an die Geschwindigkeitsfanatiker: “Lasst die
Finger weg vom Mofas-Tuning!”
Den Tüftlern gehen die Ideen nicht aus. Eine Manipulation an der “Blackbox”, Beseitigung der Drosselung, Montage eines Sportauspuffs-
das ist das Standardrepertoire der jungen Geschwindigkeitsfanatiker. Mofas bzw. bestimmte Motorroller dürfen aber nur 25 Stundenkilometer
schnell sein. Oft stellt die Polizei bei Geschwindigkeitsmessungen Zweiräder fest, die gemessen an der voreingestellten
Höchstgeschwindigkeit Schwindel erregende Geschwindigkeiten auf die Straße bringen. 70, sogar mehr als 80 Stundenkilometer schnelle Mofas
sind keine Seltenheit. Oftmals kommen noch technische Mängel dazu: Die Reifen sind abgefahren oder die ohnehin nicht für derartige
Geschwindigkeiten ausgelegten Bremsen funktionieren nicht. Das Unfallrisiko ist unkalkulierbar. Bei diesen Geschwindigkeiten und der
regelmäßigen unangemessenen Bekleidung der jungen Leute sind bei einem Unfall schwerste Verletzungen vorprogrammiert.
Über die weit reichenden Folgen denken viele nicht nach: Bei diesen Geschwindigkeiten ist ein Führerschein notwendig, die
Mofa-Prüfbescheinigung reicht nicht aus. Folge: Die Polizei fertigt Strafanzeigen. “Fahren ohne Fahrerlaubnis” ist kein Kavaliersdelikt,
sondern eine Verkehrsstraftat. In der Folge hat sich der “Beschuldigte” mit der Staatsanwaltschaft und dem Gericht auseinander
zu setzen. Die Teilnahme an einem Verkehrsunterricht, der fünf Abendveranstaltungen umfasst, ist üblich. Bei Nichtteilnahme droht
Jugendarrest. Neben der Anzeige erfolgt zudem eine Information an die Führerscheinstelle über die Einleitung eines Strafverfahrens. Solange
ein Verfahren schwebt, kann die Führerscheinstelle einen Antrag auf Fahrerlaubniserteilung nicht weiter bearbeiten. Spricht der Richter
in dem anhängigen Strafverfahren eine Sperre für die Erteilung einer Fahrerlaubnis aus, bleibt der Antrag so lange unbearbeitet, bis die
Sperre abgelaufen ist. Das heißt: Der Führerschein rückt erst einmal in weite Ferne. Schlimmer wird es, wenn der Mofabastler das dritte
Mal erwischt wurde. Die Erteilung der Fahrerlaubnis wird regelmäßig von dem Ergebnis einer MPU (medizinisch-psychologischen Untersuchung)
abhängig gemacht. Diese ist mit hohen Kosten verbunden und kann auch zu dem Ergebnis führen, dass der Betroffene zum Führen von
Kraftfahrzeugen für ungeeignet erklärt wird. Nicht nur das: Auch die Versicherungen tragen nicht einen vollen Schaden, wenn das Mofa
getunt und in einen Unfall verwickelt war. Der Versicherungsschutz ist gefährdet, eine Leistungskürzung im Schadenfall kann die Folge
sein. Das Gericht kann letztlich das getunte Zweirad ohne Wertersatz als Tatmittel einziehen, dann ist neben der zu zahlenden Strafe auch
noch der teuer bezahlte fahrbare Untersatz weg.Selbst, wenn die jungen Mofabegeisterten Glück haben und nicht bei einem Unfall
verletzt werden: Auch die Begleiterscheinungen können richtig bitter werden und zu einem langen Dasein als Fußgänger führen

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Viersen | , | Hinterlasse einen Kommentar

Fahrt endet am Baum

Alsdorf (ots)

Am gestrigen Dienstag (27.10.2009) gegen 21.15 Uhr, kam in Alsdorf auf der Aldenhovener Straße (L 105) zwischen Bettendorf und Siersdorf ein PKW
aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Beide PKW-Insassen, der 27-jährige Fahrer
und die 21-jährige Beifahrerin, wurden in dem total beschädigten PKW eingeklemmt. Nach ihrer Bergung und medizinischen Erstversorgung
wurden die Verletzten zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Für beide bestand akute Lebensgefahr.
Einzelheiten zu Art und Umfang der Verletzungen sind derzeit nicht bekannt. Die Aldenhovener Straße wurde für die Dauer der
Unfallaufnahme zwischen Bettendorf und Siersdorf gesperrt. Der PKW wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden betrug ca. -8.000,- Euro.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Aachen | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bewaffneter Überfall auf eine Gaststätte

Kempen (ots)

Heute morgen gegen 01.34 Uhr betrat ein bislang unbekannter Mann eine Gaststätte auf der Ellenstraße in
Kempen. Er war schwarz gekleidet und mit einer Sturmhaube maskiert.
Unter Vorhalt eines Messers bedrohte er die 54jährige Wirtin mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Die mutige
Bedrohte verwies den Mann mit deutlicher Stimme aus den Räumlichkeiten. Beim Verlassen ergriff er jedoch die Handtasche einer
51jährigen Frau aus Kempen, die sich als Gast an der Theke aufhielt. Als Beute fielen ihm dadurch ein Handy und eine unbekannte Menge an
Bargeld in die Hände. Er flüchtete über die Moosgasse.

Hinweise werden an das Kriminalkommissariat 1 unter der Telefonnummer 02162- 377 0 erbeten

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Region Viersen | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wieder Feuer in Marl

Marl

Wieder sind in Marl Brände in der Landwirtschaft ausgebrochen. Auf einem Feld standen in der Nacht – gegen 21 Uhr – mehrere Strohballen in Flammen während zur gleichen Zeit in der Nähe auf einem Reiterhof ein Feuer in einer Scheune ausbrach. Bereits vor einigen Tagen hatte es ähnliche Brände (wir berichteten) in der Nachbarschaft gegeben. Bei allen 4 Bränden gab es erheblichen Sachschaden. Die Polizei geht von gezielter Brandstiftung aus.

Die Kriminalpolizei ermittelt.

28. Oktober 2009 Geschrieben von | Überregional | , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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