Waschstraßenmord in Übach – Angeklagter gibt Mittäterschaft zu
Aachen / Boscheln
Gestern, vor dem Aachener Schwurgericht, gab der Lastwagenfahrer Ronny B. (33) seine Mittäterschaft bei dem Mord an einen Übach Palenberger Waschstraßenbesitzer zu.
Dabei belastete er seinen Mitangeklagten Khalil H.(58) sehr schwer indem er ihn als den eigentlichen Täter benannte der ihn immer wieder zu Straftaten angestiftet haben so. Er selber sei dem 58jährigen Bistrobesitzer beinahe hörig gewesen.
Am 4. April 2009 setzten die beiden Männer – so die Aussage von B. einen gefassten Tatplan in die Wirklichkeit um. Weil die Ehefrau des 62jährigen Opfers eine 20.000 Euro hohe Belohnung auf den Kopf ihres Ehemannes ausetzte soll Khalil H. in dieser Nacht auf die Ausführung des Mordes bestanden haben. Die Witwe des Opfers ist – so hieß es – in Serbien untergetaucht – und wird per internationalem Haftbefehl gesucht. Im letzten Prozesstag sollte diese dann als Nebenklägerin im Prozess auftauchen. Diese „Idee“ hatte das Aachener Gericht – sowie der Oberlandesgericht in Köln jedoch abgelehnt. Die Frau hätte auf der Anklagebank sitzen müssen – wäre Sie in Deutschland geblieben.
Das Wochenende an dem die Tat letzendlich stattfand habe es – so der 33jährige – sein müssen da an diesem Wochenende die Ehefrau am Abend ein 100 Prozentiges Alibi hatte. H. bekam von Ihr die Schlüssel für die Räume neben der Waschstraße in der das Opfer häufig übernachtete. Nach 22 Uhr schlichen die beiden Täter dann zur Waschstraße und warteten dort in einem der Räume auf Ihr Opfer. Als jenes dann einige Minuten später aufschloss und den dunklen Raum betrat „zog“ er ihm von hinten das Brecheisen über die rechte Schulter. Nach dem Gerangel mit dem Opfer im Anschluss sei auch H. gekommen und habe Licht gemacht und verlangt das der am boden liegende Mann nun erschlagen werden solle. Als der 33 jährige das verweigerte soll Khalil H. diese Aufgabe selber übernommen haben.
Der Prozess wird am 30. Oktober 2009 fortgesetzt.







naja, die geschichte ist ganz schön “runtergespielt” ich arbeite in dieser waschstraße, und es war alles schon noch ein ticken heftiger