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Viele Tote nach Tsunami auf den Samoa Inseln

Die Flutwelle die nach einem Seebeben die Samoa-Inseln erreichte hat mindestens 36 Menschen das Leben gekostet. Das Wasser drang fast einen Kilometer ins Landesinnere vor.

Ein Tsunami hat nach dem heftigen Seebeben vor den Samoa-Inseln im Südwestpazifik mehrere Dutzend Menschenleben gefordert. Den Angaben der Behörde zufolge kamen mindestens 36 Menschen in den Fluten um.

Das Beben ereignete sich am Dienstag (29.09.2009) gegen 19.48 Uhr deutscher Zeit, vor Ort war es 6.48 Uhr morgens. Vorläufer der Flut war das Beben der Stärke 8,0, gute 200 Kilometer vor der Südküste der Inselgruppe. Hinzu kamen mehr als ein Dutzend Nachbeben.

Die zunächst ausgesprochenen Tsunamiwarnungen für Südseestaaten wie Tonga, Tuvalu, Kiribati, die Salomonen-Inseln und für Neuseeland wurden dann um kurz vor Mitternacht wieder aufgehoben.

Die Bevölkerung der Samoa Inseln wird per SMS gewarnt. Das Frühwarnsystem funktioniere nicht über Sirenen, sondern über Textnachrichten auf dem Handy. Zentrale Stellen wie Bürgermeister und Hotelleitungen erhalten demnach eine Warnung und geben diese dann weiter. Da aber das Zentrum des Bebens aber nur 100 Meilen entfernt war, sei die “Welle” in nur 15 Minuten auf Samoa angekommen.

30. September 2009 - Geschrieben von | Allgemeines | , ,

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